Christian Oxonitsch (SPÖ): Copy and paste-Aussendung von FP-Krauss ist absurd

Alle Jahre wieder: Nahezu identische APA-OTS vor exakt zwölf Monaten - Vorwurf der Querfinanzierung ist immer noch lächerlich

Wien (OTS/SPW-K) - „Abgesehen davon, dass Maximilian Krauss nicht in der Lage ist, in seiner jüngsten Aussendung seinen eigenen und den Namen des Stadtrats Jürgen Czernohorszky richtig zu schreiben, ist der Vorwurf einer Parteienfinanzierung durch die Stadt Wien an Absurdität nicht zu überbieten“, so der Wiener SPÖ-Klubobmann Christian Oxonitsch. „Dass der Wiener Bürgermeister und der dafür zuständige Jugendstadtrat die Wiener Jugendlichen im Rahmen ihrer Regierungsfunktionen einladen, ist außer Herrn Krauss wohl jeder und jedem klar.“

Dass sich Herr Krauss aber nicht einmal die Mühe macht, sich etwas Neues einfallen zu lassen, kann jeder und jede selber nachlesen: Im OTS-Archiv der APA findet man die nahezu identische Aussendung erstellt am 20.09.2016: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160920_OTS0126/fp-krauss-haeupl-laedt-zur-party-die-rechnung-zahlt-die-stadt

Witziges Detail am Rande: Damals wurde der SPÖ Wien vorgeworfen, mit diesem Angebot den Wahlkampf des damaligen Bundespräsidentschaftskandidaten Alexander Van der Bellen „beeinflussen zu wollen“. „Copy and paste. Statt Frauenberger den Namen Czernohorszky in der Hektik falsch reinschreiben und fertig ist die Skandalisierung des Herrn Krauss“, so Oxonitsch kopfschüttelnd.

Dennoch, wir klären gerne auf: „Wem in Wien die Lebensqualität nicht auffällt, dem entgehen natürlich auch kleine Benefits für junge Bürgerinnen und Bürger. Dass wienXtra eine Organisation für alle Kinder und jungen Menschen ist und mit Musik, Kino, Spielen und Festen die Stadt mit den Kids gemeinsam gestaltet, dürfte für Herrn Krauss neu sein. Es geht bei dem Folder, der sich an JungbürgerInnen wendet, tatsächlich nicht um Partei- oder Wahlwerbung. Das ist auch nichts Neues. Es gibt ihn bereits seit Jahren. Ihre Aussendung ist daher gleich in vielerlei Hinsicht ein einziger hektischer Pfusch“, hält Oxonitsch fest. „Aber ihr Vorwurf, dass Wahlwerbung für Politiker dadurch querfinanziert wird, ist rechtlich gesehen sehr spannend.“

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