FPÖ-Mölzer: Lehrverpflichtung – Österreicher zuerst!

Kurz widerspricht sich mit seiner Forderung nach Migrantenlehrern selbst

Wien (OTS) - „Bevor Lehrer mit Migrationshintergrund bzw. Asylberechtigte als Lehrer eingestellt werden, sollten die österreichischen Bürger mit entsprechender Lehrerausbildung für eine Lehrverpflichtung herangezogen werden. Ganz nach dem Grundsatz 'Österreicher zuerst'!“, fordert der freiheitliche Bildungssprecher NAbg. Wendelin Mölzer.

"ÖVP-Spitzenkandidat Sebastian Kurz habe sich dafür ausgesprochen, dass Lehrer mit Migrationshintergrund vermehrt an Schulen eingesetzt werden sollen um bei der Integration behilflich zu sein. Laut Bildungsministerium stehen jedoch rund 4500 Pädagogen auf Wartelisten für einen Lehrerposten! Warum hält es Sebastian Kurz also für nötig, Migranten Lehrerposten zu vermitteln?“, fragt Mölzer.

Kurz widerspreche sich mit seiner Forderung zudem selbst, da er „einerseits eine Deutschpflicht vor dem regulären Schuleintritt fordert und andererseits Lehrer mit Migrationshintergrund einstellen will um sprachliche Barrieren von Schülern auszumerzen“, so Mölzer.

Auch der internationale OECD-Bericht befasst sich mit der Lehrersituation in Österreich. Demnach liege Österreich beim Durchschnittsalter der Lehrer im oberen Bereich. „Eine Aufwertung des Pädagogenberufs, sowie der von uns Freiheitlichen geforderte einfachere Erwerb der Lehrberechtigung für Quereinsteiger könnten hier eine Lösung sein. Letztendlich muss der Lehrerberuf für die bestmöglich geeigneten Persönlichkeiten attraktiv gestaltet werden um die Qualität der heimischen Bildung zu steigern“, so Mölzer.

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