NEOS: Ohne Pensionsreform kein enkelfittes Österreich

Strolz/Loacker/Gamon: „Es ist an der Zeit, endlich Verantwortung für eine nachhaltige, enkelfitte und mutige Neuaufstellung des Pensionssystems zu übernehmen“

Wien (OTS) - Mit Nachdruck bekräftigten NEOS heute ihre Forderung, endlich nachhaltige Reformen im Pensionssystem zu setzen. „Alle anderen Parlamentsparteien haben sich wahlkampfbedingt davon verabschiedet, dem Thema Pensionen die Bedeutung beizumessen, die es verdient. NEOS sind die einzige Partei, denen es ein Anliegen ist, dass sich auch unsere Kinder auf das Pensionssystem verlassen können“, streicht Strolz die Bedeutung einer nachhaltigen Altersvorsorge heraus. „Bei den Pensionen wird den Menschen von Regierungsseite bewusst die Wahrheit vorenthalten. Wenn wir nicht endlich nachhaltige Reformen angehen, besteht die massive Gefahr, dass die Generation der heute unter 40-jährigen in die Altersarmut abdriften wird“, so Strolz, der die Bedeutung einer Reform aller drei Pensionssäulen herausstreicht. „Ohne eine solche dringend notwendige Reform, wird es mit uns keine Regierung geben“, betont Strolz.

NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker sieht vor allem in einer fairen und transparenten Gestaltung des Pensionssystems für alle Österreicher_innen den zentralen Schritt für ein nachhaltiges System. „Wollen wir ein tatsächlich gerechtes Pensionssystem, ist klar, was zu tun ist: Harmonisierung von ASVG- und Beamtenpensionen durch das Pensionskonto, Abschaffung von Luxus- und Sonderpensionsprivilegien, sowie jährliche Pensionskontomitteilungen für alle Versicherten“, zählt Loacker auf. „Die Bürgerinnen und Bürger müssen, wie in Schweden, bereits im Erwerbsleben jährlich über ihre Ansprüche und Prognosen informiert werden – nur so können die Menschen fundierte Entscheidungen über ihre Pensionsvorsorge treffen können“, betont Loacker. „Den Versicherten ist die Wahrheit zumutbar.“

Mehr Transparenz und Flexibilität fordert auch NEOS-Jugendsprecherin Claudia Gamon. „Volle Information für alle Erwerbstätigen ist die Voraussetzung für ein funktionierendes System. Zusätzlich muss das Pensionssystem flexibel auf die Lebensumstände reagieren können“, so Gamon. „Das Konzept einer Flexipension bietet den Menschen die Möglichkeit ihr Pensionsantrittsalter – unter Einhaltung eines Korridors – flexibel zu wählen“, betont Gamon. Als weitere Voraussetzung für ein gerechtes System nennt Gamon die Angleichung des Frauenpensionsalters an das der Männer. „Die Regierung nimmt es momentan sehenden Auges in Kauf, dass Frauen durch das frühere gesetzliche Antrittsalter in die Altersarmut schlittern und von Staat und Partner abhängig bleiben“, warnt Gamon. „Durch ein automatisches Pensionssplitting – ein Aufteilung der Pensionsbeiträge auf beide Partner während der Kindererziehungszeiten – würde einem gleichberechtigten Miteinander bei der Kindererziehung Rechnung tragen“, schließt Gamon. 

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