„WELTjournal“/„WELTjournal +“: „Europa und Afrika – Faktencheck Mittelmeerroute“ und „Die große Flucht – 3 Tage im September“

Am 13. September in ORF 2

Wien (OTS) - Der verstärkte Einsatz der libyschen Küstenwache zeigt offenbar Wirkung: Im Vergleich zum Sommer 2016 hat sich die Zahl der ankommenden Flüchtlinge in Italien halbiert. Manche Experten sprechen bereits von einer Trendwende, andere gehen von einem vorübergehenden Rückgang aus. Für das „WELTjournal“ – präsentiert von Cornelia Vospernik – geht Benedict Feichtner am Mittwoch, dem 13. September 2017, um 22.30 Uhr in ORF 2 in seiner Reportage „Europa und Afrika – Faktencheck Mittelmeerroute“ den Gerüchten und Spekulationen rund um die Mittelmeerroute nach.

Um 23.05 Uhr zeichnet Torsten Körner in der „WELTjournal +“-Dokumentation „Die große Flucht – 3 Tage im September“ die Ereignisse am ersten Septemberwochenende 2015 nach – drei Tage, die rückwirkend betrachtet die europäische Flüchtlingspolitik verändert haben.

WELTjournal: „Europa und Afrika – Faktencheck Mittelmeerroute“

Benedict Feichtner zeigt, woher die meisten Flüchtlinge kommen, welche Routen sie nehmen, warum es sich ausgerechnet in Libyen staut und wie unsicher Abkommen mit dem instabilen Land sind. In Malta besucht er das afrikanische Ghetto, in dem viele Flüchtlinge gestrandet sind und wo Mittelmeer-Retter mit ihren Booten vor Anker liegen. In Nigeria, von wo die meisten afrikanischen Flüchtlinge kommen, trifft er einen Schlepper und spricht mit jungen Menschen, warum es trotz Rohstoffreichtums so viel Armut gibt und sie in ihrem Land keine Zukunft sehen. Um die Fluchtursachen zu bekämpfen, arbeitet die EU an einer Art Marshall-Plan für Afrika, Experten befürworten Wirtschaftsbeziehungen auf Augenhöhe und eine Unterstützung der aufstrebenden Mittelschicht in afrikanischen Ländern.

WELTjournal +: „Die große Flucht – 3 Tage im September“

Am ersten Septemberwochenende 2015 entschied die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, die damals in Ungarn festsitzenden Flüchtlinge nach Deutschland einreisen zu lassen. Ungarn hatte wenige Tage zuvor die Züge gestoppt und Tausende Flüchtlinge auf dem Budapester Ostbahnhof festgehalten. Für das „WELTjournal +“ zeichnet der Autor Torsten Körner diese Tage nach. Er beleuchtet die Bedeutung der Medien und gibt einen Einblick in die schwierige Lage, in der sich die politischen Entscheider damals befanden. Zu Wort kommen neben Politikern und Journalisten auch Menschen, die damals inmitten des Chaos waren: Geflüchtete und freiwillige Helfer kommentieren die Ereignisse und schildern aus ihrer ganz persönlichen Perspektive, wie sie diese Tage erlebt haben und wie sie die Ereignisse aus heutiger Sicht bewerten.

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