Alternsmedizin trifft Traumatologie

In Österreich steigt die Lebenserwartung im Durchschnitt um zwei Jahre pro Jahrzehnt. Eine älter werdende Gesellschaft in dieser Art hat es in der gesamten Geschichte noch nie gegeben.

Linz (OTS) - Ein interprofessioneller Kongress für Ärztinnen und Ärzte, Arztassistentinnen, Pflegefachkräfte und Mitarbeitende der Hauskrankenpflege

15.-16. September 2017, voestalpine Stahlwelt GmbH, voestalpine-Straße 4, A-4020 Linz

Mit einem interprofessionellen Kongress für niedergelassene Haus- und Fachärzte ebenso wie Mediziner aus Spitälern, Pflegeexperten und Vertreter der Hauskrankenpflege sowie Psychologen und Physiotherapeuten trägt das Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern dieser Entwicklung Rechnung.

Der diesjährige Kongress „Alternsmedizin trifft Traumatologie“ setzt sich mit den sozio-kulturellen Veränderungen sowie den Bedürfnissen einer Gesellschaft des „Altwerdens“ auseinander. Dazu erklärt Kongresspräsident Prim. Univ.-Prof. Dr. Christian Lampl: „Ob wir wollen oder nicht, die Demografie wird unser gesamtes Leben verändern. Umso wichtiger ist es, dass wir uns intensiv mit den Herausforderungen beschäftigen, die auf Medizin, Pflege und Therapie unaufhaltsam zukommen werden.“ 

Ein besonderes Highlight wird in diesem Zusammenhang der Festvortrag von Prof. Mag. Peter Zellmann darstellen. Ob und wie die Alternsmedizin ein attraktiver Arbeitsplatz sein kann, werden die Experten ausführlich in einer spannenden Round-Table-Diskussion mit verschiedenen Berufsgruppen thematisieren. 

Veränderung durch digitale Prozesse

Digitale Technologien bestimmen schon heute maßgeblich unseren Arbeitsalltag. Sinnvolle E-Health-Assistenzsysteme erleichtern gängige Behandlungsprozesse im Gesundheits- und Sozialbereich. "13 Prozent der 70- bis 79-Jährigen leiden unter sozialer Isolation, weil sie aufgrund diverser Erkrankungen oder körperlicher Einschränkungen nicht mehr aktiv am Leben und an der Gemeinschaft teilnehmen können", sagt Jakob Doppler, Professor an der Fachhochschule in St. Pölten, wo sich ein Masterstudium mit dem Thema "Digital Healthcare" beschäftigt. Hier wird erforscht, wie sinnvolle E-Health-Assistenzsysteme die Betreuung und Behandlung von Senioren künftig erleichtern können. Welche Entwicklungen, Forschungsprojekte und Anwendungsfelder es im Bereich Telecare, 3D- und Videotechnologien für die Betreuung älterer Menschen gibt, wird in einem Workshop am Freitagvormittag auf eindrucksvolle Weise vermittelt. 

Medizinisch gesehen steht der Kongress unter dem Schwerpunktthema „Alternstraumatologie“. Es ist gelungen, top Referenten aus Österreich und Deutschland nach Linz zu holen und den Kongress demnach sowohl wissenschaftlich als auch praxisorientiert zu gestalten. So wie die Alternsmedizin selbst, ist auch die Ausrichtung des Kongresses durch Zusammenarbeit von Experten aus verschiedenen Einrichtungen und Fachdisziplinen geprägt. "Das UKH Linz verfügt über eine hohe Expertise in der Unfallheilbehandlung und speziell in der Behandlung von Knie-, Hüft- und Schulterverletzungen - häufigen Verletzungsmustern nicht nur bei Arbeitsunfällen, sondern auch bei älteren Patientinnen und Patienten. Die Versorgungskette von Akutmaßnahmen im Schockraum, erfolgreicher Operation und entsprechender Reha ist in der AUVA optimal aufeinander abgestimmt. Als fachlicher Kooperationspartner geben wir unser Spezialwissen bei diesem Kongress gerne weiter“, so Prim. Dr. Klaus Katzensteiner, Ärztlicher Leiter des AUVA-Unfallkrankenhauses Linz. 

Vorträge, Round-Table-Diskussionen und Workshops – mit seiner didaktischen Methodenvielfalt sorgt der Kongress für eine abwechslungsreiche Form der Wissensvermittlung rund um ein spannendes, zukunftsträchtiges Thema, das unsere Gesellschaft vermehrt betreffen wird: die medizinische und pflegerische Versorgung älterer Menschen. Kurzentschlossene können sich jederzeit gerne noch online oder telefonisch für den Kongress anmelden. 

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Claus Hager, MBA MSc
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