Vierteiliger „ORF III Themenmontag“ mit Lebensmittelcheck zu Fastfood, Schnitzel und Co.

Außerdem: Burgtheater-Direktorin Karin Bergmann zu Gast in „Kultur Heute“

Wien (OTS) - Der „ORF III Themenmontag“ – am 11. September 2017 – befasst sich mit den Fett- und Zuckerfallen in unserer Ernährung. Im Vorabend ist anlässlich des Saisonstarts in den heimischen Theatern Burgtheater-Direktorin Karin Bergmann bei „Kultur Heute“ (19.50 Uhr) zu Gast. Sie spricht mit Peter Fässlacher über gleich zwei Premieren ihres Hauses, „Ein Sommernachtstraum“ an der Burg und „paradies fluten“ am Akademietheater. Diese werden übrigens auch in der Rubrik „Heinz Sichrovskys Foyer“ einer Nachkritik unterzogen. Ob Sichrovskys Daumen nach oben, zur Seite oder nach unten zeigt, erfährt man in den „Kultur Heute“-Sendungen am Montag sowie am Dienstag, dem 12. September.

Passend zum aktuellen ORF-„Bewusst gesund“-Schwerpunkt im ORF, befasst sich ORF III ab 20.15 Uhr mit dem Thema ungesunde Ernährung. Den Auftakt macht die Dokumentation „Arme Sau“ von Regisseur Julian Wildgruber. Diese beleuchtet die Folgen und Risiken von übermäßigem Schweinefleischkonsum in Österreich. Unfassbare 40 Kilogramm landen pro Kopf und Jahr, zumeist in Schnitzelform, auf unseren Tellern. Der Grund – Schweinefleisch ist billig wie nie und kostet im Sonderangebot sogar weniger als ein Kilogramm Champignons. Kunden sind daher verleitet, zur günstigeren Fleischvariante zu greifen. Wegen der starken Nachfrage müssen die Schweinebauern ihre Höfe zu Fabriken umrüsten, damit diese Kampfpreise gehalten werden können. Die gesundheitlichen Risiken, die dieser extreme Fleischkonsum mit sich bringt, werden fatalerweise ausgeblendet. Ist Schweinefleisch, das in Massen produziert wird, noch gesund?

Die zweite Doku des Abends befasst sich mit dem übermäßigen Konsum von „Coca-Cola – Die geheime Formel“ (21.10 Uhr). Süß, süßer, Coca-Cola könnte man meinen und doch werden täglich bis zu eineinhalb Milliarden Flaschen des braunen Softdrinks getrunken. Für 2020 hat sich Coca-Cola noch größere Ziele gesteckt – drei Milliarden Flaschen sollen es bis dahin täglich werden. Erfolgsgarant der Marke ist die absolute Geheimhaltung der Originalrezeptur, an die noch keine Kopie geschafft hat, heranzukommen. Dafür sprechen alleine die unfassbaren Verkaufszahlen. Aber was ist denn nun das Geheimnis des US-Apothekers, der im Jahr 1886 in Atlanta eine Mischung entwickelte, die in ihrer Zusammensetzung bis heute unangefochten ist? Regisseur Romain Icard hat Antworten, wenn auch nicht die finale Rezeptur.

Was einem blüht, wenn man sich 30 Tage lang ausschließlich von Fast Food ernährt, zeigt die Reportage „Super Size Me“ (22.05 Uhr) von Morgan Spurlock. Was für manche nach dem ultimativen Traum klingt, wurde für den Regisseur, der sich einem erbarmungslosen Selbsttest unterzog, zu einem wahren Alptraum. Im Versuchszeitraum aß er alles, was ungesund ist. Und wurde ihm beim Besuch eines Fast-Food-Restaurants die Frage gestellt, ob er auf „Super Size“, also die größtmögliche Portionsgröße aufstocken möchte, dann musste er diese Frage mit Ja beantworten. Die verheerenden Folgen für Darm, Herz, Leber und Gemüt zeigt der schonungslose Film, bei dem selbst dem größten Fast-Food-Liebhaber das Essen im Hals stecken bleibt.

Der letzte Film des Abends beschreibt einen fast schon legendären Konkurrenzkampf zweier Getränkehersteller, die „Rivalen: Pepsi und Coca-Cola“ (23.45 Uhr). Seit fast einem Jahrhundert bekämpfen einander die beiden Softdrink-Giganten, wer nun die bessere Version des braunen Sprudelgetränks im Sortiment haben soll – ein Krieg, der so schnell nicht enden wird.

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