„Thema“ am 11. September: Angst vor dem Hurrikan

Außerdem: Tod beim Bundesheer – Der Fall Toni P.

Wien (OTS) - Christoph Feurstein präsentiert in „Thema“ am Montag, dem 11. September 2017, um 21.10 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Angst vor dem Hurrikan

Er ist 600 Kilometer breit und bewegt sich mit zu 360 Kilometern pro Stunde weiter, und das seit Tagen. „Irma“ ist ein Rekord-Hurrikan, sagen Meteorologen. Auf idyllischen Karibikinseln hat er einen Trümmerhaufen hinterlassen. Es gibt bereits viele Tote und Vermisste. Jetzt bewegt sich der Atlantiksturm auf Florida zu. Bis zu 37 Millionen Menschen könnten in den nächsten Tagen von „Irma“ betroffen sein, schätzen die Vereinten Nationen. Christoph Seibel und Andrea Poschmaier recherchieren, ob auch Österreicher darunter sind und warum dieses Wetterphänomen immer gefährlicher wird.

Tod beim Bundesheer – Der Fall Toni P.

Am 3. August bricht der 19-jährige Rekrut Toni P. bei einem Marsch des Bundesheers bewusstlos zusammen. Es herrschte extreme Hitze. Der Notarzt wird verständigt und der junge Mann wird ins Spital gebracht. Wenige Stunden später ist er tot. Ein vorläufiges Obduktionsergebnis stellte eine Überhitzung des Körpers auf mehr als 42 Grad und einen daraus resultierenden Herzstillstand fest. Bei einer Blutuntersuchung wurde auch ein akuter Infekt entdeckt, der zu einer Sepsis geführt haben könnte. Der Abschlussbericht des medizinischen Sachverständigen ist noch nicht fertig. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung unter besonders gefährlichen Umständen, während eine Untersuchungskommission des Bundesheers zu dem Schluss kommt, es habe keine Fehler gegeben. Die Familie des 19-Jährigen will sich damit nicht abfinden. Eva Kordesch und Markus Stachl haben recherchiert.

Kindesmissbrauch – Die Gefahr in der eigenen Familie

Harald Krassnitzer in einer ungewöhnlichen Rolle: In einem Musikvideo spielt er einen Vater, der seine Tochter sexuell missbraucht. Die realistisch gedrehten Szenen gehen unter die Haut. Mit dieser neuen Kampagne will der Kinder- und Jugendnotruf „Rat auf Draht“ auf das gesellschaftliche Tabu hinweisen und betroffene Kinder und Jugendliche motivieren, ihr Schweigen zu brechen. Text, Gesang und Drehbuch stammen von Falco Luneau. Der junge Vorarlberger Künstler will zeigen, dass die größten Gefahren für Kinder in der eigenen Familie und im engsten Umfeld lauern. Als er das Video zehn Freunden vorspielt, macht er eine schreckliche Erfahrung: Sieben von ihnen haben in ihrer Kindheit selbst psychische oder sexuelle Gewalt erlebt. Wie seine Freundin Conny, die mit 52 Jahren erstmals ihre Geschichte von Missbrauch, Gewalt und dem Schweigen darüber erzählt. Christoph Feurstein berichtet.

Tierische Entspannung – Die heilende Kraft der Ziegen

Der plötzliche Tod ihres Vaters und die schwere Erkrankung ihrer Mutter haben Evelyne Kriegner-Gehmair aus der Bahn geworfen. Nach Monaten der Depression und ärztlicher Behandlung hat die Juristin dank einer tiergestützten Therapie zurück ins Leben gefunden. „Ich konnte bei den Tieren so sein wie ich war, ich konnte mich total fallen lassen und habe noch nie in meinem Leben so eine Ruhe gespürt“, erzählt sie. Heute bietet Evelyne Kriegner-Gehmair selbst Therapien mit Tieren an. Besonders geeignet sind Ziegen. Die ausgeglichenen und harmoniebedürftigen Wiederkäuer werden auch beim Yoga eingesetzt und sollen zu tierischer Entspannung beitragen, berichtet Christian Hofmann.

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