ORF NÖ-Journalisten lassen sich nicht unter Druck setzen

Landesdirektor Norbert Gollinger: Nur ein einziger Pressetermin der NÖ Grünen im August

St. Pölten (OTS) - Der ORF NÖ weist den erneuten Versuch der NÖ Grünen zurück, die Journalistinnen und Journalisten des Landesstudios Niederösterreich unter Druck zu setzen, um in den Informationssendungen des ORF NÖ mehr Präsenz zu erzwingen.

Landesdirektor Norbert Gollinger bekräftigt, in Zeiten von Wahlkämpfen sei es äußerst durchsichtig, Sekunden der Parteienpräsenz zählen zu lassen. Sekunden zählen ist auch grundsätzlich eine fragwürdige Methode, sich mit journalistischer Tätigkeit auseinanderzusetzen. Es liege in der Natur der Sache, dass Vertreterinnen und Vertreter der Regierung öfter präsent sind als jene der Opposition. Dafür brauche man keine eigene Untersuchung.

Zur Präsenz der Grünen im August ist festzuhalten, dass die Grünen in diesem Monat nur einen einzigen Medientermin angeboten haben, über den - aus journalistischen Gründen - auch berichtet wurde.

Landesdirektor Gollinger betont einmal mehr, dass die Journalistinnen und Journalisten des ORF NÖ auf Basis der im ORF-Gesetz festgelegten Unabhängigkeit und Eigenständigkeit ausgewogen und objektiv berichten. Im ORF-Gesetz ist außerdem nirgends festgelegt, dass durch die Berichterstattung ein künstliches Gleichgewicht zwischen den Parteien herzustellen sei.
Die Redakteurinnen und Redakteure des ORF-Landesstudios Niederösterreich werden auch künftig rein journalistisch entscheiden, worüber berichtet wird und worüber nicht. Und sie werden sich nicht unter Druck setzen lassen, unterstreicht Landesdirektor Gollinger.

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