APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker – Kurz, Kern und Strache aktuell vorne.

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 01.09.2017 bis 07.09.2017 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete vergangene Woche ÖVP-Obmann Sebastian Kurz. Ende letzter Woche meldete er sich zum Thema Sicherheitspaket zu Wort und rief die SPÖ dazu auf, diesem doch noch zuzustimmen. Er halte den gemeinsam von Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) und Vizekanzler Wolfgang Brandstetter (ÖVP) erarbeiteten Entwurf für einen guten Vorschlag, so Kurz im Interview. Der Kernpunkt des Sicherheitspakets sei die Möglichkeit zur WhatsApp- und Skype-Überwachung. Dafür müssen laut Kurz technische Möglichkeiten wie ein Bundestrojaner geschaffen werden.

Am Montag und Dienstag präsentierte Kurz den ersten Teil seines Wahlprogramms, der eine Steuerreform sowie Einsparungen im Sozialsystem vorsieht. Sozialleistungen für Zuwanderer aus der Europäischen Union sollen demnach eingeschränkt werden: Geht es nach Kurz, soll künftig erst nach fünf Jahren rechtmäßigen Aufenthalts in Österreich ein Anspruch auf Sozialleistungen bestehen. Weitere Forderungen des Programms: Eine „Mindestsicherung light“ für Asylberechtigte und subsidär Schutzberechtigte sowie eine österreichweit einheitliche Regelung der Mindestsicherung, wobei der Fokus primär auf Sachleistungen liegen soll.

Als Neueinsteiger der Woche konnte Efgani Dönmez (Liste Sebastian Kurz – Die neue Volkspartei) Platz sechs für sich behaupten. Der ehemalige Grünen-Abgeordnete sorgte im Vorfeld des ORF-Sommergesprächs mit Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) für Aufsehen, indem er ORF-Moderator Tarek Leitner die nötige journalistische Objektivität absprach. Dönmez behauptete, Kern und Leitner wären mehrmals gemeinsam auf Urlaub gewesen. Tatsächlich gab es allerdings nur einen gemeinsamen Urlaub mit mehreren anderen Familien in Ibiza, und zwar 2015, bevor Kern Kanzler wurde. Eine entsprechende Reaktion von SPÖ-Wahlkampfleiter Georg Niedermühlbichler folgte prompt: Kurz und Dönmez würden „krankhafte Lügengeschichten“ verbreiten.

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