Gudenus: Farce um Ballhausplatz-Mauer erinnert an die Streiche aus Schilda

Stadtregierung versenkt wieder zehntausende Euro aus dem Steuertopf

Wien (OTS) - „Da wird seit Wochen mitten in der Wiener Innenstadt eine Mauer gebaut. Wer ins Kanzleramt oder die Präsidentschaftskanzlei möchte, muss zwangsläufig an dieser Baustelle vorbei und nun will plötzlich keiner dafür zuständig sein“, kommentiert der freiheitliche Wiener Vizebürgermeister Mag. Johann Gudenus die Farce am Ballhausplatz. Seltsam mutet auch die Tatsache an, dass Bundeskanzler Kern vor einigen Tagen noch medienwirksam Wasser an die Bauarbeiter verteilt hat. Auf die Idee nachzufragen, warum hier die Straße aufgerissen und was eigentlich gebaut wird, scheint er jedoch nicht gekommen zu sein.

Über 240.000 Euro soll der Spaß kosten, für den nun niemand die Verantwortung übernehmen möchte. Wenig verwunderlich, schließlich ist Wahlkampfzeit und der Zorn der Wienerinnen und Wiener, für die keine Schutzmaßnahmen gesetzt werden, ist verständlicherweise groß. Auch der Chef der Elite-Einheit Cobra ist der Ansicht, dass diese Mauer nicht nötig ist und bestätigte die Forderung der FPÖ nach versenkbaren Pollern, die sich andernorts bereits bewährt hätten. „Letztverantwortlich ist jedoch die Stadt Wien – wer auch immer hier als Auftraggeber fungiert mag. Dass man also erst einmal etwas baut und dann erst über Sinn und Zweck nachdenkt, überrascht mich als gelernter Wiener wenig. Ein Ärgernis, dass dem Steuerzahler viel Geld kostet, ist diese Mauer so oder so“, schließt Gudenus.

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