Schieder: 1.500 Euro-Mindestlohn ist gut für die ArbeitnehmerInnen und gut für die Wirtschaft

Wifo-Studie zeigt positive Effekte - Ergebnisse widerlegen Schauergeschichten

Wien (OTS/SK) - „Ein Mindestlohn von 1.500 Euro hält nur Gutes für Österreich bereit. Er wertschätzt geleistete Arbeit, stärkt den Konsum und macht die Gesellschaft insgesamt gerechter“, unterstreicht SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder mit Verweis auf die heute veröffentlichten Ergebnisse einer Wifo-Studie, die die Effekte einer Mindestlohn-Erhöhung untersucht hat. „Wir müssen weg von Deutungen, die Einkommen nur als Kostenfaktor für Unternehmen darstellen wollen. Wenn ArbeitnehmerInnen ein höheres Einkommen haben, geben sie es auch aus, schaffen also Nachfrage, kurbeln die Wirtschaft an und tragen dazu bei, dass neue Jobs entstehen. Ein Mindestlohn von 1.500 Euro nützt den Menschen und nützt der Wirtschaft“, fasst der Klubobmann zusammen. ****

Laut der Wifo-Studie im Auftrag der Arbeiterkammer würden in Österreich 291.000 Menschen von einer Erhöhung des Mindestlohns auf 1.500 Euro profitieren. Weitere positive Effekte sind eine sinkende Armutsgefährdung und eine Verringerung der Zahl der als „working poor“ klassifzierten ArbeitnehmerInnen. Negative Effekte waren nicht nachweisbar.

Lohnenswert in der Frage des Mindestlohns ist laut Schieder auch ein Blick nach Deutschland. Dort wurde 2015 ein Mindestlohn in der Höhe von 8,5 Euro/Stunde eingeführt. „Auch in Deutschland gab es zuvor viele Schauergeschichten, die den Mindestlohn als schädlich diffamieren wollten. Mittlerweile ist aber klar: Entgegen den Prognosen ist es zu keinen Beschäftigungsverlusten gekommen. Vielmehr ist zu beobachten, dass sogar prekäre Jobs in normale Jobs mit Sozialversicherung umgewandelt wurden“, erklärt Schieder. (Schluss) up/kg/mp

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