Heinisch-Hosek: ÖVP interessiert sich nicht für die Probleme von Frauen

SPÖ will Frauen am Arbeitsmarkt stärken – mehr Unterstützung für AlleinerzieherInnen – Unterhaltsgarantie für Kinder

Wien (OTS/SK) - „Im ÖVP-Wahlprogramm findet sich keine einzige konkrete Maßnahme, die sich mit den Problemen der Frauen in diesem Land beschäftigt“, sagte heute SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek. „Es findet sich darin nichts über die Sorgen von Alleinerzieherinnen, keine Verbesserungsvorschläge für Teilzeitbeschäftigte, keine Ideen, was gegen Armut getan werden kann“. ****

„Wir haben in Österreich die Trendwende geschafft und es geht wirtschaftlich wieder bergauf. Davon müssen aber auch alle Frauen etwas haben. Das geht nur mit aktiver Frauenpolitik“, so Heinisch-Hosek. Als dringend notwendige Maßnahmen nannte Heinisch-Hosek einen Mindestlohn von 1.500 Euro für alle steuerfrei, eine gerechte Bezahlung der Überstunden bei Teilzeit, einen Rechtsanspruch auf einen leichteren Umstieg auf einen Vollzeit-Job und einen Rechtsanspruch auf ganztägige Kinderbetreuung.

Besonders schwer haben es oft Alleinerzieherinnen und ihre Kinder. „Im Jahr 2016 gab es 121.000 Ein-Eltern-Haushalte mit insgesamt 159.00 Kinder. Rund ein Drittel dieser Kinder war armutsgefährdet. Das dürfen wir nicht zulassen“. Ein Problem seien oft fehlende oder unzureichende Unterhaltszahlungen. „Jedes Kind soll finanziell abgesichert sein. Wir wollen eine Unterhaltsgarantie einführen, die sich im Familienbeihilfensystem wiederfindet“, betont Heinisch-Hosek.

„Wir müssen alles tun, um Armut zu vermeiden. Derzeit haben viele Frauen keinen Anspruch auf Notstandshilfe, obwohl sie jahrelang in das System eingezahlt haben. Das ist ungerecht. Die SPÖ will die Notstandshilfe vom Partnereinkommen entkoppeln. Damit ist vielen Frauen in diesem Land geholfen“, so die SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende.

„Wir kämpfen für die Rechte von Frauen und sind auf dem richtigen Weg. Wir lassen uns das nicht von den Konservativen, denen es in Wahrheit nur um Klientel-Politik für einige wenige geht, kaputt machen“, so Heinisch-Hosek. (Schluss) sc/mp

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