Niedermühlbichler: Ganztagsschulen müssen kostenlos sein - für echte Chancengerechtigkeit

SPÖ-Bundesgeschäftsführer begrüßt Vorstoß der Bildungsministerin, Verpflegung und Freizeitbetreuung kostenlos anzubieten – „mehr LehrerInnen unbedingt notwendig“

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Georg Niedermühlbichler begrüßt die heute, Dienstag, von Bildungsministerin Sonja Hammerschmid präsentierte Kampagne zum Ausbau der Ganztagsschulen. „Das neue Schuljahr bringt viele Verbesserungen, die die SPÖ erfolgreich durchgesetzt hat. Ein richtiggehender Turbo für mehr Chancengerechtigkeit ist der Ausbau der Ganztagsschulen. Wir wollen die Betreuungsquote durch Ganztagsschulen von 20 auf 40 Prozent erhöhen und haben erreicht, dass dafür 750 Mio. Euro zur Verfügung gestellt werden“, betont Niedermühlbichler. Nun müssten sich die Schulen das Geld auch abholen. „Aber auch das ist noch nicht genug. Wir wollen, dass die Ganztagsschule in Zukunft kostenlos ist“, bekräftigt Niedermühlbichler den Vorstoß von Bildungsministerin Sonja Hammerschmid.**** 

Im derzeitigen Paket ist eine Staffelung bei den Kosten für Betreuung, Verpflegung und Freizeit vorgesehen. Wenn es nach der SPÖ geht, sollen langfristig die Kosten für Eltern ganz entfallen: „Wir müssen soziale Hürden abbauen, damit alle Kinder von der Ganztagsschule profitieren können – unabhängig vom Geldbörserl der Eltern. Wir können es uns nicht leisten, das Potenzial tausender Kinder ungenutzt zu lassen. Wir müssen alle fördern“, stellt der SPÖ-Bundesgeschäftsführer klar. 

Im Sinne echter Chancengerechtigkeit fordert Niedermühlbichler dazu auf, die Bildungsministerin und den von ihr forcierten Ausbau der Ganztagsschulen in verschränkter Form zu unterstützen. „Das gilt auch für die von uns geforderten zusätzlichen 5.000 LehrerInnen. Sie sind unbedingt notwendig, um zu gewährleisten, dass unsere Kinder die Förderung erhalten, die sie brauchen – auch und gerade Kinder in den Schulen mit den größten Herausforderungen. Dass der Finanzminister meint, dafür ist kein Geld da, zeigt deutlich, welchen Stellenwert diese Kinder und ihre Bildungschancen für die ÖVP haben.“ (Schuss) sc/ls 

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