FPÖ-Favoriten fordert Neuwahl auch der Bezirksvertretung

SPÖ-Bezirksvorsteherin legt Favoritnern zum Abschied mit dem Parkpickerl ein faules Ei

Wien (OTS) - „Just an dem Tag, an dem das kostenpflichtige Parkpickerl in Kraft tritt, macht sich die rote Bezirksvorsteherin Mospointner aus dem Staub“, so der Bezirksparteiobmann der FPÖ-Favoriten, LAbg. GR Stefan Berger, in einer ersten Reaktion auf den anstehenden Rücktritt. „Solche Manöver sind genau der Grund, wieso viele Menschen die Regierungspolitik von Rot-Grün satt haben“, kritisiert Berger das unwürdige Schauspiel bei der Favoritner SPÖ. 

Mospointner verlautbarte noch im September 2015, dass eine Einführung des Parkpickerls im 10. Bezirk nicht geplant sei. Nach gewonnener Wahl ging es dann aber plötzlich ganz schnell und das kostenpflichtige Parkpickerl wurde ohne einem einzigen Alternativvorschlag, einer Bürgerbefragung oder ähnlichem Ansatz von Demokratie rücksichtslos durchgepeitscht.

„Die SPÖ hat die Bürger in Favoriten getäuscht und die Einführung des Parkpickerl ohne Rücksicht auf Verluste durchgezogen“, zieht Berger Bilanz. Durch diese unredliche Vorgangsweise hat sich die SPÖ ihren Wahlsieg in Favoriten erschlichen. Ein Neuwahltermin gemeinsam mit dem Rücktritt von Häupl im Jänner biete sich geradezu perfekt an und sei wohl der einzig ehrliche Weg für den Wechsel an der Bezirksspitze. 

„Ich wünsche Hermine Mospointner persönlich alles Gute und dass sie die Zeit mit ihrer Familie genießen möge, aber die Entwicklung des Bezirks stellt ihr wohl kein gutes Zeugnis aus“, spricht Berger den politischen „Nachlass“ der baldigen Ex-Bezirksvorsteherin an. "Favoriten hat unter der SPÖ sein Image als lebenswerter Arbeiterbezirk verloren, heute gilt der zehnte Bezirk als Eldorado für Arbeitslose, Migranten und Kriminelle. Das passiert, wenn rein das Bevölkerungswachstum als Hauptziel auf der Agenda steht“, analysiert Berger. 

„Ob die SPÖ in Wien und Favoriten mangels Einsichtsfähigkeit und aufgrund ihrer Flügelkämpfe im Stande ist, das Ruder im Bezirk herumzureißen, darf angesichts der bisherigen Erfahrung bezweifelt werden“, so Berger abschließend.

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