Digitales Bezahlen als entscheidender Erfolgsfaktor für die Zukunft

Mastercard positioniert sich weiterhin als Innovationstreiber der Bezahlindustrie

Wien (OTS) - Bezahlen wir in der Zukunft bar oder mit Karte oder überhaupt nur noch digital? Eine Frage, die in Anbetracht der aktuellen Entwicklungen in der Zahlungsindustrie immer wieder kontrovers diskutiert wird. Doch es geht weniger darum, ob wir Bargeld brauchen oder nicht. Vielmehr stellt sich die Frage, wie das Bezahlen in einer immer digitaleren Zukunft ablaufen wird. Die Entwicklungen sind rasant und bereits in vollem Gange: Laut einer Studie des Handelsverbands und der KMU Forschung Austria haben im Betrachtungszeitraum Mai 2016 – April 2017 4,1 Millionen Österreicher via Internet oder Smartphone eingekauft – Tendenz weiter steigend. Die Gesamtausgaben belaufen sich in diesem Zeitraum auf 6,8 Milliarden Euro, was einem Plus von 400 Millionen bzw. +6 Prozent entspricht, während der Offline Versandhandel im selben Beobachtungszeitraum um knapp 100 Millionen Euro bzw. 11 % geschrumpft ist. Barzahlung im digitalen Umfeld ist schlichtweg nicht möglich. „Es ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Unternehmen, wie sie zukünftig ihre Einkaufs- und Bezahlprozesse gestalten und digital unterstützen,“ sagt Gerald Gruber, General Manager Mastercard Austria, und meint weiter, „Wir als Innovationstreiber bringen nun Masterpass - unsere Plattform für digitales Bezahlen - auch nach Österreich, um den österreichischen Unternehmen Sparringpartner in diesem Thema zu sein. Die Konsumenten kaufen längst im Netz!“ Tatsächlich bietet Mastercard sein Know How mit Masterpass als einfache, smarte, schnelle und sichere Bezahlmöglichkeit an.  

Digitalisierung schafft neue Geschäftsmodelle

„Digitale Transformation“ ist das Stichwort: ein heute allgegenwärtiges „buzz word“. Digitalisierung ist immer und überall, technologischer Wandel passiert schneller und schneller. Daraus entsteht eine Vielzahl an neuen Geschäftsmodellen – auch vermehrt im Bereich Payment. „In den letzten 5 Jahren hat sich im Bereich des Bezahlens schon mehr verändert als in den 50 Jahren zuvor“, konstatiert Gerald Gruber und ergänzt: „Die Startups von heute haben die Wichtigkeit des Zahlens in der digitalen Welt längst verstanden. Roland Berger hat letzten November rund 250 Fintechs in Europa identifiziert und befragt - mehr als 50 Prozent sehen „Payments“ zumindest als einen Teil ihres Geschäftsmodells, und die Anzahl von Neugründungen in diesem Bereich ist immer noch ansteigend. Das beweist, dass Bezahlen ein Kernprozess für den Umsatz von Unternehmen im Netz ist.“

Die Bezahlarten sind vielseitig. Worldpay ist der größte Payment Service Provider / Acquirer (also eine Bank, die für Händler elektronische Zahlungen entgegennimmt) in Europa – rund 15 Mrd. Transaktionen – und führt rund 300 verschiedene Bezahlarten an. Neben den Klassikern, u.a. „Kreditkarte“, „Kauf auf Rechnung“, „PayPal“ etc. gibt es gleichzeitig immer mehr „Alternative Bezahlmethoden“, z.B. eWallets – zum Teil „mobile“, zum Teil aber auch nur im Browser. Ergänzt werden diese durch „globale“ Ansätze, wie ApplePay oder AndroidPay, sowie durch viele lokale Varianten, z.B. Zapp, eine mobile Wallet in Großbritannien. Diese digitalen Bezahlmethoden funktionieren zum Teil kartenbasiert, oft aber auch schon mit direktem Durchgriff auf Girokonten.

Aktuelle europäische Regulierungsmaßnahmen – i.e. PSD2, die zweite Europäische Payment Service Direktive – verstärken diesen Trend noch zusätzlich. „Es wird in den kommenden 5 Jahren nicht ‚ruhiger‘ werden. 

Bezahlen wird immer mehr zum „Hygienefaktor“, d.h. einer Notwendigkeit im Rahmen einer jeden kommerziellen Transaktion, die so smart, also einfach, schnell und sicher wie möglich sein soll. Das Bezahlen verschwindet dabei vielleicht sogar im Hintergrund – das Kauf-Erlebnis steht im Vordergrund“, fasst Gerald Gruber zusammen. 

Neues Mindset bei den jungen Generationen

Wesentlich für die Etablierung von neuen Bezahlsystemen ist die junge Generation – die sogenannten Millennials oder die „Digital Natives“. Generell zeigen europäische Studien, dass die Bereitschaft der Verbraucher, neue und innovative Zahlungstechnologien zu nutzen, Schritt für Schritt wächst. Einer der Schlüsselfaktoren dabei ist das Alter der Kunden. Während die Millennials bereit sind, neue Technologien auszuprobieren, geben sich ältere Kunden noch zurückhaltender. „Die Entwicklungen zum digitalen Bezahlen sind in vollem Gange. Unser Fokus liegt auf dem Abbau von Barrieren, wie mangelndes Vertrauen, Sicherheitsbedenken, fehlende Kenntnisse über die Technologie und deren Funktionsweise sowie fehlende technische Voraussetzungen bei Händlern bzw. Konsumenten“, sagt Gerald Gruber. Es zeigt sich, dass die Verbraucher neuen Technologien und Zahlungsmethoden aufgeschlossener gegenüberstehen, wenn sich deren Handhabung als einfach und problemlos erweist – und es ist bekannt, dass die junge Generation mit den neuen Technologien, mit denen sie zum Teil schon aufgewachsen sind, wesentlich problemloser umgehen können als die älteren Generationen. Laut Statistiken weisen jüngere Verbraucher stärkere Nutzungszahlen bei bereits etablierten, aber dennoch eher neuen Technologien aus – wie zum Beispiel bei kontaktlosem Bezahlen. Laut einer europäischen Studie nutzen 41 Prozent der unter 35-jährigen kontaktlose Zahlungsmethoden, während es bei den über 55-jährigen laut dieser Statistik nur 28% sind. 

Mastercard ist Innovationstreiber: Von Biometrie bis Internet of Things

Mastercard hat diese Trends verstanden und beschäftigt sich schon seit Jahren damit, das Bezahlen in die digitale Welt zu bringen. Einerseits arbeitet Mastercard dabei mit Startups aus dem Fintec Bereich auf der ganzen Welt zusammen und andererseits treibt Mastercard selbst die Entwicklung in den Bereichen biometrische Verfahren, künstliche Intelligenz und Internet of Things voran. Wie schon eine Studie 2017 gemeinsam mit der University of Oxford gezeigt hat, zieht die große Mehrheit der Konsumenten (93 Prozent) die Biometrie herkömmlichen Passwörtern vor, wenn es um die Authentifizierung von Zahlungen und anderen Finanzdiensten geht. „Einige biometrisch unterstützte Zahlungsprozesse haben sich bereits durchgesetzt – wie der Fingerprint Scan beim Kauf von Apps über das Smartphone. Wir haben mit der Identity Check Platform und der Biometric Card ebenfalls den Grundstein für biometrische Bezahlfunktionen gelegt“, betont General Manager Mastercard Austria Gerald Gruber. Auch intelligente Assistenten, virtuelle Realität und künstliche Intelligenz in Verbindung mit Payment-Technologien werden für Payment Anbieter und Konsumenten gleichermaßen interessant. Wie die Digital Payment Study von Mastercard zeigt, können sich Verbraucher die Vereinfachung des Sendens und Empfangens von mobilen Zahlungen durch einen intelligenten Assistenten vorstellen und dieser wird in der Zukunft des Bezahlens eine immer größere Rolle einnehmen. Ebenso Realität geworden ist die Verbindung alltäglicher Gebrauchsgegenstände mit dem Internet und deren gleichzeitiger Transformation zu multifunktionalen Geräten. Der intelligente Kühlschrank steht bereits in diversen Haushalten und auch das „Connected Car“ ist bereits Realität geworden. General Motors und IBM haben z.B. OnStar und IBM Watson zu Onstar Go vereint, um die erste kognitive Mobilitätsplattform der Automobilindustrie zu schaffen, und Mastercard hat durch die Integration von Masterpass by Mastercard das Bezahlen direkt aus dem Auto über das Dashboard möglich gemacht.

Masterpass, die digitale Plattform von Mastercard

Mit Masterpass (www.masterpass.com) bietet Mastercard seinen Partnern eine Plattform für kundenfreundliches und sicheres Bezahlen in einer digitalen Welt. Masterpass definiert Standards für digitale Wallets und entsprechende Check-out bzw. Bezahlprozesse. Es ermöglicht Banken die Entwicklung eigener Wallets und die Einbindung von Bezahlfunktionalität in ihre jeweiligen Online- und Mobile Banking Anwendungen, und sorgt für einfachere Bezahlvorgänge bei teilnehmenden Händlern sowie weltweite Akzeptanz (aktuell in über 40 Ländern und bei mehr als 300.000 Online Händlern). Masterpass ist eine offene Plattform, in der neben Mastercard und Maestro Karten auch diverse andere online einsetzbare Debit- und Kreditkarten hinterlegt und genutzt werden können. Zusätzlich zu den Zahlungsinformationen kann die Masterpass-Wallet auch weitere Informationen wie z.B. Liefer- und Rechnungsadressen oder Kundenbindungsprogramme speichern und bei Bedarf einfach und sicher an den Händler übertragen.

Ob Computer, Tablet oder Smartphone - Masterpass eignet sich für alle onlinefähigen Geräte. Beim Bezahlen im Online-Shop loggt sich der Kunde einfach ein und lässt die Wallet den Rest erledigen. Der Händler erhält alle benötigten Informationen, und das wiederholte Eingeben der Zahlungs- und Versandinformationen auf den verschiedensten Plattformen wird obsolet. Die in die Masterpass-Wallet eingebauten, mehrstufigen Sicherheitsprozesse machen die Zahlung besonders sicher. Kundenspezifische Daten werden immer verschlüsselt versendet. Schon heute stellt Mastercard Konsumenten eine eigene Wallet – Masterpass by Mastercard – zur Verfügung, die bereits bei über 300.000 Online Händlern weltweit einsetzbar ist, während die Umsetzung mit österreichischen Partnern noch laufen. (Links: iTunes bzw. Google Play)

 „Wir freuen uns, dass wir innerhalb der nächsten Monate gemeinsam mit renommierten und innovativen österreichischen Einzelhändlern spannende Einsatzmöglichkeiten von Masterpass präsentieren dürfen“, zeigt sich Gerald Gruber stolz. Gleichzeitig wird die Mastercard Akademie ins Leben gerufen, die neben den Funktionen von Masterpass auch detaillierte Informationen über die Chancen und Herausforderungen des digitalen Bezahlens bereitstellt sowie Barrieren und Ängste ausräumen soll, um das digitale Bezahlen rascher zu etablieren. „Digitales Bezahlen ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Zukunft und zwar nicht nur für die Finanzbranche selbst, sondern für alle Unternehmen der österreichischen Wirtschaft“, schließt Gerald Gruber. „Heute sind die Millennials mit ihrem Mindset und ihrem Bezahlverhalten noch die Minderheit, in 20 Jahren machen diese Generationen und die nachfolgenden einen Großteil unserer Gesellschaft aus. Um künftig erfolgreich zu sein, gilt es, die Bezahlprozesse den Bedürfnissen dieser und der zukünftigen Generationen anzupassen.“

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