Parkpickerl: Wiener FPÖ fordert 100.000 Park-and-Ride Stellplätze

Wien (OTS/RK) - Die Wiener FPÖ hat die heute in Kraft getretene Parkraumbewirtschaftung im 10. Bezirk zum Anlass für ein Pressegespräch zum Thema „Parken in Wien“ genommen. Durch die „Schikane Parkpickerl“ entstünden nicht nur Mehrkosten für AnwohnerInnen und PendlerInnen, auch die Parkplatzsituation in angrenzenden Bezirken ohne „Pickerl“ verschärfe sich, kritisierte Vizebürgermeister Johann Gudenus. Um die Situation zu entlasten, forderte die FPÖ einen Ausbau von „Park & Ride“-Anlagen am Stadtrand; parallel dazu müssten die U-Bahn-Linien künftig explizit bis zum Stadtrand reichen. Insgesamt forderte die FPÖ 100.000 „P&R“-Stellplätze – aktuell seien es laut Gudenus knapp 10.000. Deren Benutzung solle für alle Besitzerinnen und Besitzer eine Jahreskarte der Wiener Linien kostenlos sein. Um messbar zu machen, wie sich die Parkplatz-Situation in ganz Wien entwickle, brauche es die Einführung einer „Stellplatz-Statistik“.

Gemeinderat Stefan Berger (FPÖ) kritisierte Bezirksvorsteherin Hermine Mospointer (SPÖ) für ihre Vorgehensweise bei der Einführung des Parkpickerls in Favoriten: So habe sie, Mospointner, vor der letzten Gemeinderatswahl im Jahr 2015 öffentlich verlautbart, dass die flächendeckende Parkraumbewirtschaftung im 10. Bezirk nicht geplant sei. Nach der Wahl habe sie „ihr Versprechen gebrochen“. FPÖ-Anträgen auf eine BürgerInnen-Befragung wie in Hietzing, Währing oder Döbling habe der Bezirk nicht zugestimmt.

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