ORF-III-„Kulturdienstag“: Auftakt zur zweiten Staffel „Vieler Herren Häuser“, „Was schätzen Sie..?“-Spezial aus Bad Ischl

Außerdem: Ferner in „Kultur Heute“, „Mythos Geschichte“ mit „Der Zauber von Laxenburg – zwischen Monarchie und Moderne“, „Wien – Stadt der Gärten“

Wien (OTS) - Am „Kulturdienstag“, dem 5. September 2017, ist Karl Hohenlohe in ORF III Kultur und Information in doppelter Mission unterwegs: Zum einen kehrt er mit „Was schätzen Sie..?“ aus der Sommerpause zurück und zum anderen startet im Rahmen von „Erbe Österreich“ die zweite Staffel der Reihe „Vieler Herren Häuser“, in der er wieder die schönsten Palais Wiens erkundet.
Zuvor ist in „Kultur Heute“ (19.50 Uhr) der Kabarettist und Lehrer Andreas Ferner zu Gast und spricht mit Ani Gülgün-Mayr über sein neues Programm „Wiederholungsprüfung“.

Im Hauptabend meldet sich „Was schätzen Sie..?“ (20.15 Uhr) mit einer Spezialsendung aus Bad Ischl aus der Sommerpause zurück. Das Motto der Sendung: „Alles Kaiser“, denn vor historischer Kulisse mit Blick auf die berühmte Kaiservilla kommen ausschließlich kaiserliche Objekte auf den Schätzschemel. Darunter k. u. k. Adelsdiplome mit außergewöhnlicher Geschichte, Kaiser-Gemälde mit Herzschüssen und sogar ein echter Zahn von Kaiser Franz Joseph höchstpersönlich, mit Original-Zertifikat seines Kammerdieners Eugen Ketterl. Außerdem graben Hohenlohe und sein Team eine fast vergessene Trachtenspezialität aus Oberösterreich aus: die minutiös gearbeiteten Goldhauben, die eine besondere Geschichte erzählen.
Anschließend geht es für Karl Hohenlohe für den Auftakt der fünfteiligen zweiten Staffel „Vieler Herren Häuser“ zurück nach Wien. Dort besucht er in der ersten Folge eine wahre „Schönheit am Donaugestade“, das „Palais Augarten“ (21.05 Uhr). Heute Sitz der Wiener Sängerknaben und der gleichnamigen Porzellanmanufaktur, blickt das Bauwerk auf eine Geschichte zurück, die fast so lange währt wie die des Augartens selbst, den bereits der Vater von Maria Theresia, Karl VI., hatte anlegen lassen. Schon unter Maria Theresias Sohn Joseph II. fiel das Palais an die Kaiserfamilie. Es war bis zum Ende der Monarchie Schauplatz großer Feste und Begegnungen, unter anderem bei der Wiener Weltausstellung im Jahr 1873, als Franz Joseph seinen russischen Amtskollegen Zar Alexander II. dort empfing.
In zwei darauffolgenden Ausgaben von „Mythos Geschichte“ dreht sich alles um die schönsten Grünflächen der Stadt Wien und ihre Umgebung. Zunächst stellt die Dokumentation „Der Zauber von Laxenburg – zwischen Monarchie und Moderne“ (21.55 Uhr) von Regisseur Georg Riha den weitläufigen Schlosspark Laxenburgs, vom Alten Schloss bis zur Franzensburg, in eindrucksvollen Aufnahmen näher vor und zeigt, wo die Habsburger jahrhundertelang ihre Energie schöpften. Danach zeigt der Film „Wien – Stadt der Gärten“ (22.50 Uhr) die bezaubernden Parks der Bundeshauptstadt. Dazu zählen u. a. der Augarten, Schönbrunn und das Belvedere, der Lainzer Tiergarten, der Prater, die Ringstraßengärten sowie die weitläufigen Anlagen der Wiener Internationalen Gartenschau von 1964 und 1974. Es sind dies Orte der Harmonie und des Rückzugs, dementsprechend werden sie nur zu gerne von den Stadtbewohnerinnen und Stadtbewohnern genutzt. Die Doku stellt die Frage: Was soll und was kann ein solcher Garten in einer Millionenstadt leisten?

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