ORF-Programmschwerpunkt zur Ars Electronica 2017

Wien (OTS) - „Artificial Intelligence: das andere Ich“ ist das Thema der von 7. bis 11. September in der PostCity Linz stattfindenden Ars Electronica 2017, der im ORF ein Programmschwerpunkt gewidmet ist.

Das „Mobile Ö1 Atelier“ steht von 7. bis 11. September wieder im Innenhof der PostCity und wird heuer von den Architekten Jürgen Haller und Christoph Weidinger konzipiert: ein Pavillon aus Intermediate Bulk Containers (IBC) in industriellem Design. Präsentiert wird dort ein Projekt des Ars Electronica Futurelab:
Mithilfe einer „Brain Computer Interface“-Maske kann vor Ort ein Bagger nur durch „Gedanken“ gesteuert werden.

Drei Ausgaben der Ö1-Reihe „Zeit-Ton“ (23.03 Uhr) widmen sich der Ars Electronica: Am Mittwoch, den 6. September bringt ein „Zeit-Ton Magazin“ u. a. eine Vorschau auf das Musikprogramm des Festivals und am Donnerstag, den 14. und am Freitag, den 15. September werden die Preisträger des Prix Ars Electronica 2017 in der Kategorie „Digital Musics & Sound“ vorgestellt. Am Freitag, den 8. September berichtet „matrix - computer & neue medien“ (Ö1, 19.05 Uhr) von der Ars Electronica über „Das andere Ich“. Aktuelle Berichterstattung bringt Ö1 im Rahmen der „Journale“ und „Kulturjournale“.

Der „Ö1 Kunstsonntag“ am 10. September sendet ab 22.05 Uhr live von der Ars Electronica. Die Ö1-Reihe „Radiokunst – Kunstradio“ und das Ars Electronica Festival verbindet seit 1989 eine langjährige Zusammenarbeit, die unter anderem immer wieder zu „Langen Nächten der Radiokunst“ führte und in innovative vernetzte Radiokunstprojekte wie „Horizontal Radio“ (1995), „Sound Drifting“ (1999) oder „Radiotopia“ (2002) mündete. Es fanden aber auch theoretische Auseinandersetzungen zur Radiokunst in unterschiedlichster Form und Länge statt – so auch heuer. Erstmals kommt es zu einer Zusammenarbeit zwischen dem Ö1-„Kunstradio“ und der Anton Bruckner Privatuniversität im Rahmen des Ars Electronica Festivals – das Ö1-„Kunstradio“ feiert sein 30-jähriges Jubiläum mit einem theoretischen Nachmittag und einer zweistündigen Spezialsendung im Rahmen des Ö1-„Kunstsonntags“ live aus Linz. Am Samstagnachmittag (9. September) findet in der Anton Bruckner Privatuniversität der Sonic Saturday mit der Konferenz „Different Places – From broadcasting to transmitting to processing” mit Andres Bosshard, Sabine Breitsameter, Seth Cluett, Anna Friz, Daniel Gilfillan, Heidi Grundmann, Nathalie Singer und Felix Stalder statt. „Different Places“ wird aus unterschiedlichsten Perspektiven Projekte aus 30 Jahren Ö1-„Kunstradio“ analysieren und deren Auswirkungen untersuchen. Einige der Vortragenden werden am Sonntag, den 10. September im Ö1-„Kunstsonntag“ in „Radiokunst – Kunstradio“ zu hören sein, in Gesprächsrunden oder als Auftretende in der Großen Konzertnacht der Ars Electronica. Im „Kunstradio“ wird nicht nur dessen lange gemeinsame Geschichte mit dem Ars Electronica Festival beleuchtet, sondern es werden auch Live-Radiokunstperformances präsentieret wie „Ho, Hei, Oho (a factory of memory)“ des Klangarchitekten Andres Bosshard, der sein Archiv nach Ö1-„Kunstradio“-Projekten durchstöbert. Die Radiokünstlerin Anna Friz war für „Radiation Day“ im Norden Chiles in Kupfer-, Lithium- und Seltene-Erden-Minen unterwegs – diese Rohstoffe sind die Grundlage für mobile Kommunikationsgeräte. Und der kanadische Künstler Kristen Roos arbeitet in „Anti-Wave“ mit den nicht hörbaren elektromagnetischen Wellen, die uns täglich umgeben.

FM4 bei der Ars Electronica 2017

FM4 ist von 7. bis 11. September bei der Ars Electronica in Linz und informiert über das Festivalgeschehen. Neben zahlreichen Liveeinstiegen und Berichten rund um das Festival gibt es auch zwei Livesendungen: am Samstag, den 9. September ab 12.00 Uhr „FM4 Reality Check“ mit Johnny Bliss und am Sonntag, den 10. September ist Gerlinde Lang von 13.00 bis 17.00 Uhr live vom Ars Electronica Festival zu hören. Das mobile FM4-Radiostudio steht in der PostCity – Visitors are always welcome. Außerdem packt das FM4-Games-Team das Spielekammerl ein und bestreitet beim Ars Electronica Festival seine ersten Außeneinsätze. Passend zum diesjährigen Fokus auf künstliche Intelligenz werden vor allem Sci-Fi-Games sowie Titel von jungen U19-Entwickler/innen gespielt. Darüber hinaus wird sich das FM4-Spielekammerl-Team jeden Tag ein bisschen in „Minecraft“ reinfuchsen und freut sich dabei über kompetente Unterstützung von Besucher/innen. In diesem Rahmen findet am Donnerstag, den 7. September von 15.00 bis 19.00 Uhr auch eine „FM4 Spielekammerl-Show“ statt, bei der Künstler/innen, Kurator/innen, aber auch Gäste an die Controller gebeten werden. Zu sehen ist das (wie auch alle anderen Spielekammerl-Streams) auf https://www.twitch.tv/radio_fm4/

Auf der Ars Electronica wird ein Preview von „Homo Digitalis“, dem Transmedia-Projekt von ORF, ARTE und dem Bayerischen Rundfunk, stattfinden. In einer siebenteiligen Webserie werden Themen behandelt, die die Zukunft der Menschheit betreffen. Wie entwickelt sich die Gesellschaft mit dem technischen Fortschritt? Wie sieht der digitale Mensch von morgen – oder übermorgen – die Welt? Wie verändert sich unser Leben durch künstliche Intelligenzen? Antworten auf diese und andere Fragen versucht ab Mittwoch, den 18. Oktober die Reihe „Homo Digitalis“ zu geben. Einen ersten Einblick gibt Robert Glashüttner (FM4) am Freitag, den 8. September im Rahmen der Ars Electronica.

Die Ars Electronica im ORF-TV, auf ORF.at und im ORF TELETEXT

Ani Gülgün-Mayr meldet sich am Freitag, den 8. September um 19.50 Uhr in ORF III mit einem „Kultur Heute Spezial“ von der „Ars Electronica 2017“ aus Linz. Neben Berichten in den aktuellen „Zeit im Bild“-Ausgaben widmet sich auch der „kulturMontag“ am 11. September um 22.30 Uhr dem Festival. ORF.at wird im Rahmen eines redaktionellen Schwerpunkts umfassend von der Ars Electronica berichten – unter anderem wird eine ORF.at Reporterin direkt vor Ort sein und spannende Storys und Interviews liefern. Die ORF-TVthek stellt alle Sendungen des Fernsehens zur Ars Electronica, für die entsprechende Lizenzrechte vorhanden sind, als Live-Stream und als Video-on-Demand bereit. Auch der ORF TELETEXT informiert im Rahmen seiner aktuellen Kulturberichterstattung.

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