Bayr hofft auf weiteren Aufwind für das Südwind Magazin

Zivilgesellschaft übernimmt Aufgabe von Minister Kurz

Wien (OTS/SK) - „Nach dem abrupten und inhaltlich nicht nachvollziehbaren Förderstopp des Südwind Magazins durch die dem Außenminister Kurz unterstellte ADA (Austrian Development Agency), geriet das einzige entwicklungspolitische Magazin Österreichs in existentielle Bedrängnis. Die große Unterstützung der LeserInnen und das Interesse an fundierter und kritischer Berichterstattung über internationale Politik, Kultur und Entwicklung haben dem Magazin wieder Aufwind gegeben“, zieht Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, Bilanz. In den letzten Monaten hat das Magazin 1.200 neue Abos abgeschlossen. Um auch sicher durch das nächste Jahr zu kommen, sind 400 weitere nötig. ****

„Nachdem der Außenminister die öffentliche Förderung eingestellt hat, übernimmt die Zivilgesellschaft die gesetzlich festgehaltene Aufgabe der entwicklungspolitischen Informationsarbeit“, resümiert Bayr und hofft auf weiteren Aufwind in Form von Abos. „Ich bin aber nach wie vor der Ansicht, dass öffentliche Mittel bereit gestellt werden müssen, um das entwicklungspolitische Leitmedium Südwind zu unterstützen und damit zu mehr globalem Bewusstsein und gegenseitiger Verantwortung innerhalb der Bevölkerung beizutragen“, schließt Bayr. (Schluss) sc/mp

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