Schieder fordert Glyphosat-Verbot

Untersuchung wies Pestizid-Rückstände in österreichischen Bieren nach

Wien (OTS/SK) - Eine Untersuchung von Global 2000 zeigt, dass österreichische Biere mit dem Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat belastet sind, da Rückstände des Pestizids nachgewiesen wurden. „Dieses Pestizid wird von der Internationalen Krebsforschungsagentur IARC als wahrscheinlich krebserregend und als DNA-schädigend eingestuft. Gleichzeitig ist es weltweit das mit Abstand am meisten eingesetzte Pestizid. Das muss sich ändern. Glyphosat muss vollkommen verboten werden, solange der Verdacht besteht, dass der Einsatz gesundheitsgefährdend ist“, fordert SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder heute, Sonntag, gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. **** 

Die Zulassung für Glyphosat ist Ende Juni 2016 von der EU-Kommission um 18 Monate verlängert worden. Derzeit sammelt eine Europäische BürgerInneninitiative Unterschriften für ein Verbot. Beteiligt sind 38 Organisationen aus 15 EU-Ländern. Nichts desto trotz will die EU-Kommission eine weitere Verlängerung des Glyphosat-Zulassung um zehn Jahre. „Hier braucht es eine starke, geeinte Stimme, um das zu verhindern und stattdessen auf ein Verbot zu pochen“, bekräftigt Schieder. (Schluss) up/kg

 

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