Dreiteiliger „ORF III Themenmontag“ zu 30 Jahren „Seitenblicke“

Außerdem: Herbert Föttinger zu Gast in „Kultur Heute“

Wien (OTS) - Am „Themenmontag“, dem 4. September 2017, geht die 10.000. Ausgabe der „Seitenblicke“ on air –ORF III Kultur und Information widmet dem kultigsten Gesellschaftsmagazin Österreichs zu diesem Anlass einen dreiteiligen Doku-Abend.
Zuvor ist anlässlich des Saisonstarts der Direktor des Theaters in der Josefstadt Herbert Föttinger zu Gast bei „Kultur Heute“ (19.50 Uhr). Im Gespräch mit Ani Gülgün-Mayr berichtet er von der ersten Saison-Premiere „Der Engel mit der Posaune“ am 2. September und gibt einen Ausblick auf weitere Höhepunkte des Programms.

Im Hauptabend würdigt ORF III anschließend „30 Jahre Seitenblicke – Eine Kulturgeschichte“ (20.15 Uhr). In der gleichnamigen Neuproduktion von Christian Reichhold begibt sich das beliebte Kommentatorenduo Karl Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz auf eine Zeitreise durch das österreichische Gesellschaftsgeschehen der vergangenen drei Jahrzehnte und entdeckt im Archiv des ORF-Societyformats so manchen Schatz.
Die zweite ORF-Neuproduktion des Abends, „Seitenblicke – Die Geburt einer Kultmarke“ (21.05 Uhr) von Karin Schiller, geht ganz an den Anfang des Gesellschaftsmagazins zurück und zeigt, wie alles begann. Am 8. September 1987 wurde die erste Sendung ausgestrahlt. In einer Zeit, in der Nachrichten nur aus Politik, Sport und Wetter bestanden, war die Erfindung der „Seitenblicke“ eine wahre Revolution. Wer in Österreich etwas gelten wollte auf dem gesellschaftlichen Parkett, der musste in dem neuen ORF-Magazin vorkommen. Das Publikum freute es, denn zum ersten Mal war man den Stars so nah wie noch nie und erlebte sie fernab der großen Bühnen. Bis heute haben sich die „Seitenblicke“ einige Male gewandelt, in jedem Fall haben sie die die rot-weiß-rote Fernsehgeschichte nachhaltig geprägt.
Einer der legendärsten „Seitenblicke“-Protagonisten war der Skandal-Unternehmer Udo Proksch. Er dominierte unzählige Ausgaben des Society-Formats und war ein Netzwerker par excellence, insbesondere als der „Fall Lucona“ ans Licht kam. Die Dokumentation „Udo Proksch – Out of Control“ (21.55 Uhr) von Robert Dornhelm aus dem Jahr 2010 blickt abschließend hinter die Fassaden des Mannes mit den vielen Gesichtern, der mit seiner Anklage wegen sechsfachen Mordes das Land zehn Jahre lang in Atem hielt und schließlich 2001 an den Folgen einer Herztransplantation starb.

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