B 100 – Team Kärnten/Prasch: „VP-Hueter lenkt von eigenem Versagen ab“

Klagenfurt (OTS) - „Hueters geplante Straßensperre der B 100 ist ein billiges, sinnloses und polemisches Wahlkampfmanöver, mit dem der Bürgermeister versucht, von seiner eigenen Säumigkeit und vom eigenen Versagen rund um das Projekt B 100 abzulenken“, urteilt heute Team Kärnten-LAbg. und IG-Obmann Hartmut Prasch: „Hueter scheint vergessen zu haben, dass er mit seiner ÖVP seit etlichen Jahren Mitglied der Regierungskoalition in Kärnten sowie im Bund ist und damit alle Hebel in der Hand hat, um das Projekt positiv zu unterstützen. Doch anstatt sich im Sinne der Sache für das Projekt einzubringen, setzt Hueter wenige Wochen vor der Nationalratswahl auf ein Ablenkungsmanöver, das weder den Bürgern noch dem Vorhaben in irgendeiner Art und Weise dienlich ist.“ Prasch weiß aus zahlreichen Bürgergesprächen zu berichten, dass sich die Verkehrsteilnehmer, egal ob Pendler oder Wirtschaftstreibende, über diese Provokation, die Straße eine Stunde lang zu sperren, erzürnt zeigen: „Wenn sich Hueter damit profilieren will, befindet er sich ganz klar am Holzweg. Viel besser wäre es, wenn sich Hueter auf Bundesebene erfolgreich bei seinem Finanzminister für dringend benötigte Sonderfinanzierungsmittel einsetzt. Doch hier herrscht ein völliges Handlungsdefizit“, weiß Prasch zu berichten, der unterstreicht, dass von Hueters Wirken im Kärntner Landtag einzig in die Geschichte eingehen wird, dass er sich sein eigenes Bürgermeistergehalt erhöht hat: „Nachdem ihm als Klubobmann der ÖVP die Ablöse droht, ist das aus seiner Sicht natürlich ein nachvollziehbarer Schritt.“

Der Vorwurf, dass rund um die B 100 seit Jahren nichts passiert sei, gehe, so Prasch weiter, überhaupt völlig ins Leere und kommt der Verbreitung von Fake-News gleich: „Ich darf dazu ausführen, dass aktuell die Vergabe der Planungsarbeiten, gerade für die Gemeinde Berg, durchgeführt wurde. In den vergangenen drei Jahren wurde von Landesrat Köfer mit hohem persönlichem Engagement versucht, Lösungen im Sinne einer drautalgerechten B 100 zu finden. Woran es derzeit einzig und alleine scheitert, ist an verbindlichen Finanzierungszusagen von Seiten des Bundes. Auch das Land, hier insbesondere die SPÖ-ÖVP-Grün-Koalition angesprochen, ist ultimativ säumig. Aus dem von der Koalition vorgegebenen Mini-Budget für LR Köfer ist dieses Vorhaben nicht realisierbar, das weiß natürlich auch Hueter.“

Trotz der geringen finanziellen Mittel wurden im Bereich der B 100 alle schlechten Straßenstücke im Bereich Greifenburg und Dellach seit 2014 saniert und zudem der geforderte Linksabbieger beim Unternehmen Europlast errichtet, führt Prasch abschließend aus.

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