NEOS Wien/Emmerling: „Brauchen Mistplatz-Gipfel am Nordbahnhof um nächstes Sima-Gate abzuwenden“

Beteiligungssprecherin Bettina Emmerling: „Stadträtin Sima pfeift auf die Anwohner und will einen Mistplatz bauen von dem vorher nie die Rede war – das ist eine Frechheit!“

Wien (OTS) - „Einmal mehr beweist Rot-Grün, was sie von Bürgerbeteiligung hält: nichts. Die Bürgerinnen und Bürger wurden die vergangenen Jahre offenbar getäuscht, denn die präsentierten Pläne gelten nun plötzlich nicht mehr. Stadträtin Ulli Sima pfeift auf die Anwohner und will in der viel beachteten ‚grünen Mitte‘ am Stadtentwicklungsgebiet Nordbahnhof einen riesigen Mistplatz bauen“, zeigt sich Beteiligungssprecherin Bettina Emmerling erbost über den gestrigen „Wien Heute“-Bericht zum geplanten Mistplatz in der besten Wohnlage am Nordbahnhof.

„Nach dem Mistkübelhaus und tausenden rauchenden Aschenrohren ein weiterer Beweis für das fehlende ‚G’spür‘ der Umweltstadträtin Sima, was die urbane Umwelt betrifft. Wie kann man einen Mistplatz auf so einem attraktiven Grundstück platzieren und dabei auch noch wertvollen innerstädtischen Grünraum versiegeln?“, ärgert sich Emmerling.

„Es ist einfach eine Frechheit: Planungsstadträtin Maria Vassilakou führt einen jahrelangen, an sich vorbildhaften Leitbildprozess unter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger durch, und nach dessen Abschluss lässt sie einen riesigen Müllplatz hinter neun Meter hoher Betonmauer mitten in der ‚Stadtwildnis‘ widmen? Ohne dass das im Leitbildprozess auch nur erwähnt wurde. Rot-Grün hat nicht verstanden, wie Bürgerbeteiligung geht: Man muss die Bürgerinnen und Bürger als ebenbürtige Partner ansehen anstatt zu versuchen, sie mit Pseudo-Beteiligung ruhig zu halten. Offenbar sind den Stadträtinnen die Anrainerinnen und Anrainer egal“, stellt Emmerling fest.

„Wir fordern sofort einen Mistplatzgipfel unter Einbeziehung der Anrainerinnen und Anrainer, aller betroffenen Dienststellen, der Bauträger am Nordbahnhof sowie aller Gemeinde- und Bezirksparteien. Wir werden Tempo machen, denn Beteiligung ist viel zu wichtig, als dass man sie Rot-Grün alleine überlassen könnte“, schließt Emmerling.

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