FPÖ-Belakowitsch: Rendi-Wagners Primärversorgungsprojekt dauert offenbar 150 Jahre bis zum Endausbau

„SPÖ und ÖVP reden immer nur von der Stärkung der Hausärzte und machen dann genau das Gegenteil“

Wien (OTS) - „Wenn man für ein Primärversorgungszentrum zwei Jahre Verzögerung einplant, so wie jetzt beim zweiten PHC in Wien, dann wird man in 150 Jahren mit diesem Projekt – 75 PHCs – fertig sein. Soweit wie SPÖ-Gesundheitsministerin Rendi-Wagner hat noch kein Regierungsmitglied seine Verantwortung für ein politisches Projekt in die Zukunft verschoben. Der Hausärzte- bzw. der Kassenärztemangel sind aber jetzt schon Realität und den treiben SPÖ und ÖVP mit Riesenschritten voran“, kritisierte heute FPÖ-Gesundheitssprecherin NAbg. Dagmar Belakowitsch.

„SPÖ und ÖVP reden immer nur von der Stärkung der Hausärzte und machen dann genau das Gegenteil. Denn die PHCs laufen selbstverständlich auf ein ‚Ersatzkonzept‘ hinaus. Nur wollen SPÖ und ÖVP das nicht laut sagen, weil Hausärzte zu Recht bei den Österreichern Vertrauen genießen und die Mehrheit der Österreicher auf Kassenärzte angewiesen ist, egal ob das ein Hausarzt oder ein Facharzt ist“, sagte Belakowitsch.

„Bessere und mehr Kassenverträge, Ärzte sollen Ärzte anstellen dürfen, Bürokratieabbau, gute Rahmenbedingungen für die Ausbildung, genügend Ausbildungsplätze und eine sichergestellte Entlohnung für die Lehrpraxis Allgemeinmedizin – all das haben SPÖ und ÖVP im Nationalrat abgelehnt. Stattdessen wurde mit dem Primärversorgungsgesetz ein ‚Retro-Schritt für DDR-Nostalgiker‘ in der SPÖ gesetzt. Mittäter bei diesem ‚Schritt in die Vergangenheit‘ war die Kurz-ÖVP“, die gemeinsam mit der SPÖ das Ende des freien Berufs des Arztes eingeläutet hat“, so Belakowitsch.

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