SPÖ-Bauern: „Beim Bier hört sich der Spaß auf, Herr Landwirtschaftsminister!“ – SPÖ-Bauern für Glyphosat-Verbot

Neue Untersuchung zeigt: Heimisches Bier mit Glyphosat belastet – Rupprechter muss endlich tätig werden statt sich in ÖVP-nahen Magazinen zu produzieren

Wien (OTS/SK) - Die SPÖ-Bauern, die sich schon seit langem für ein Verbot des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat starkmachen, üben heute, Dienstag, heftige Kritik an der anhaltenden Passivität von ÖVP-Landwirtschaftsminister Rupprechter in Sachen Glyphosat. Der Bundesvorsitzende der SPÖ-Bauern, ÖKR Josef Etzenberger, betonte, dass zu all den bereits vorliegenden Studien und Beweisen, die für ein sofortiges Glyphosat-Verbot sprechen, jetzt auch noch eine neue Untersuchung von Global 2000 dazukommt, die klar zeigt, dass auch unsere heimischen Biere mit Glyphosat belastet sind. „In Abwandlung eines Spruches, der Ihnen, Herr Rupprechter, bekannt vorkommen dürfte, sagen wir: Beim Bier hört sich der Spaß auf! Werden Sie endlich tätig, Herr Landwirtschaftsminister, und setzen Sie sich auf allen Ebenen für ein Verbot von Glyphosat ein statt sich in ÖVP-nahen Magazinen wie dem ‚Landreport‘ in Szene zu setzen“, betonte Etzenberger gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Etztenberger verwies weiters darauf, dass die Verunsicherung der Bevölkerung in Sachen Glyphosat beständig steigt. „Jetzt ist Minister Rupprechter gefordert. Angesichts der massiven Bedenken der Bevölkerung gegen das Unkrautvernichtungsmittel täte Rupprechter gut daran, mit der SPÖ an einem Strang zu ziehen, um ein Glyphosat-Verbot im Interesse der Bevölkerung durchzusetzen. Denn ökologische und gesundheitliche Bedenken dürfen nicht negiert werden“, bekräftigte Etzenberger.

Auch für Matthias Friedrich, Bundesgeschäftsführer der SPÖ-Bauern, ist ein Verbot von Glyphosat alternativlos. Die SPÖ hat eine klare Position und spricht sich in ihrem Plan A für ein Totalverbot von Glyphosat in der Landwirtschaft und im privaten Bereich aus. Auch Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner sei mit ihrem deutlichen Nein zur weiteren Verwendung der schädlichen und gefährlichen Substanz Glyphosat eine starke Verbündete im Kampf der SPÖ-Bauern gegen Glyphosat, so Friedrich. Der Bundesgeschäftsführer der SPÖ-Bauern betonte außerdem in Richtung Rupprechter: „Stillschweigen und Hochglanzbildchen in ÖVP-nahen Magazinen lösen kein einziges Problem. Die vielen ÖsterreicherInnen, die wegen Glyphosat zu Recht in Sorge sind, brauchen einen Landwirtschaftsminister, der ihre Bedenken ernstnimmt und sich für ihre Anliegen einsetzt.“ (Schluss) mb/bj

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