ÖH zufrieden mit Erfolgsprogramm 'Studieren Probieren'

Mehr Information für Maturant_innen anstatt Symptombekämpfung mittels Zugangsbeschränkungen

Wien (OTS) - "Studieren Probieren" ist ein von der Österreichischen Hochschüler_innenschaft (ÖH) organisiertes Angebot für Studieninteressierte. Bereits vor Studienbeginn können diese damit einen Einblick in den Hochschulbereich erhalten. In Begleitung von Studierenden des Wunschstudiums kann eine Lehrveranstaltung besucht werden. Im Anschluss daran findet ein Beratungsgespräch statt. "'Studieren Probieren' ist ein großes Erfolgsprojekt. Allein im vergangenen Jahr konnten wir über 6000 Teilnehmer_innen an über 50 verschiedenen Hochschulen durch dieses Service-Angebot in ihrer Studienwahl unterstützen", zeigt sich Marita Gasteiger vom Vorsitzteam der ÖH zufrieden.

Das Angebot erfreut sich steigender Bekanntheit und im vergangenen Jahr gab es mehr Teilnehmer_innen als je zuvor. Auch die Zufriedenheit der Teilnehmenden ist hoch. "Eine der häufigsten Rückmeldungen der Teilnehmer_innen ist der Wunsch nach zusätzlichen Schnupperterminen. Wir befinden uns jedoch am finanziellen Limit", erklärt Gasteiger und führt weiter aus: "Bereits jetzt bieten wir mehr Termine an, als vom Wissenschaftsministerium finanziert werden."

Die ÖH betont immer wieder, dass ein gutes Orientierungsangebot für Studienanfänger_innen einer reinen Symptombekämpfung durch Zugangsbeschränkungen vorzuziehen ist. "Das Angebot 'Studieren Probieren' fördert eine reflektierte Studienwahl und soll damit Dropout-Raten reduzieren. Nach diesem Vorbild muss verstärkt auf Information für Studieninteressierte gesetzt werden, anstatt durch unfaire Aufnahmetests die Probleme an unseren Hochschulen nur an der Oberfläche anzugehen", hält Gasteiger abschließend fest.  

Detaillierte Informationen zu 'Studieren Probieren' finden sich unter folgendem Link:
https://www.studierenprobieren.at/fileadmin/user_upload/Kurzfassung_Bericht_Wirtschaftsjahr_16-17.pdf

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