Saisonauftakt mit Barbara Eders „Tatort“-Debüt

ORF-Premiere „Virus“ mit Krassnitzer, Neuhauser und Kiendl am 27. August in ORF 2

Wien (OTS) - Hochbrisant und hochriskant: So präsentiert sich Barbara Eders „Tatort“-Debüt „Virus“, das am Sonntag, dem 27. August 2017, um 20.15 Uhr in ORF 2 (auch als Hörfilm) die neue Saison eröffnet. Eine mit dem Ebola-Virus infizierte Leiche, ein Seuchen-Notfallplan, abgeriegelte Ortschaften: Mitten in diesem Katastrophen-Szenario müssen Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser die Ermittlungen in ihrem jüngsten Fall aufnehmen – und schweben dabei selbst in ständiger Lebensgefahr. Neben Harald Krassnitzer in seinem 41. und Adele Neuhauser in ihrem 17. „Tatort“ standen erneut Thomas Stipsits und Hubert Kramar vor der Kamera. In weiteren Rollen des in Wien, Niederösterreich und der Steiermark gedrehten Krimis spielen u. a. Andreas Kiendl, Martin Niedermair, Günter Franzmeier und Teresa Bönisch. Das Drehbuch stammt erneut vom „Tatort“-Erfahrenen Rupert Henning. Sowohl on air („Schock“, „Wehrlos“ und „Virus“) als auch vor der Kamera („Die Faust“ und „Irgendwann ...“) geht die Austro-„Tatort“-Saison 2017 damit zu Ende.

Regisseurin Barbara Eder: „Der österreichische „Tatort“ ist einfach speziell“

Mit „Virus“ feiert Barbara Eder ihr „Tatort“-Regiedebüt, die zuletzt für ihr ÖFI/ORF-Kinodrama „Thank You for Bombing“ ausgezeichnet worden ist, für ORF-TV-Krimis wie den Landkrimi „Kreuz des Südens“ und „CopStories“ verantwortlich zeichnet und im Frühjahr bereits zum zweiten Mal einen Austro-„Tatort“ („Irgendwann ...“, 2018 im ORF zu sehen) inszeniert hat. Warum der österreichische „Tatort“ ein ungebrochener Publikumsmagnet ist? „Der österreichische ,Tatort‘ ist einfach speziell. Er menschelt insbesondere durch die beiden Hauptcharaktere. Sie spiegeln die österreichische Seele wider, sind wie ein altes Ehepaar, nicht nur Kommissare. Das ist schon sehr österreichisch bzw. wienerisch, das kennt man. Es geht nicht nur um den Fall, den sie in diesen 90 Minuten lösen, sondern auch um diese beiden und alle anderen Charaktere. Doch auch wenn die wichtigsten Charaktere immer gleich bleiben, sind die Geschichten immer unterschiedlich, jedes Drehbuch ist sehr speziell, die Farbe ist eine andere. So ist auch mein zweiter ,Tatort – Irgendwann ...‘ anders als ,Virus‘. Und genau das macht es so spannend. Als Regisseurin wird einem hier sicher nicht langweilig. Einen ,Tatort‘ machen zu können, ist die Kür. Am liebsten würde ich jedes Jahr einen ,Tatort‘ machen.“

Barbara Eder weiter über den aktuellen Fall „Virus“: „Im Rahmen meiner Vorbereitungen habe ich mich sehr intensiv mit dem Thema Ebola beschäftigt. Auch für Ausstattung, Make-up und andere Departments, um die Krankheit so realistisch wie möglich darstellen zu können. Eigene Bildsprache und individueller Look sind mir immer sehr wichtig. Das ist schon sehr spannend, Bilder, die man aus den Nachrichten kennt, plötzlich in einem steirischen Dorf zu sehen. Eine österreichische Landschaft, ein Tal – und Bilder, die da nicht ganz hingehören. Ebola ist weit weg. Es gibt gewisse Krankheiten, die man zwar kennt, doch sie sind in weit entfernten Ländern und damit nicht hier. Das ist eigentlich auch das Thema des Buches: Wenn etwas weit weg ist, dann wissen wir zwar vielleicht darüber Bescheid, beschäftigen uns aber nicht weiter damit. Das geht in diesem Fall sogar so weit, dass nicht geforscht und nach Medikamenten gesucht wird, weil man keinen Gewinn damit macht.“

Mehr zum Inhalt

Ein Schwarzer wird erschlagen in einem Steinbruch nahe einer kleinen steirischen Gemeinde aufgefunden. Ein heikler Fall in Zeiten wie diesen. Die Ermittler Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser) werden von Wien ins beschauliche Pöllau entsandt, um Distanz und Objektivität zu gewährleisten. Der Tote hat weder Dokumente bei sich, noch ist er im Ort bekannt. Auch nicht im sogenannten örtlichen „Fluchthof“, einem Anwesen, das der Arzt Albert Reuss (Andreas Kiendl) als Flüchtlingsherberge für Afrikaner eingerichtet hat. Nach Jahren der Tätigkeit für NGOs hat Reuss sich in seinen Heimatort zurückgezogen. Die Obduktion der Leiche ergibt nicht nur, dass der Mann bereits tot gewesen sein muss, als er im Steinbruch abgelegt worden ist, sondern dass er auch mit dem Ebola-Virus infiziert war. Die Diagnose löst sofort den Seuchen-Notfallplan aus. Die Ortschaft Pöllau wird abgeriegelt. Panik bricht aus. Mitten im Katastrophengebiet müssen Moritz und Bibi ihre Ermittlungen weiterführen, selbst in ständiger Gefahr, mit dem tödlichen Virus angesteckt zu werden.

„Tatort – Virus“ ist eine Produktion des ORF, hergestellt von epo-film.

„Tatort – Virus“ ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand (jeweils zwischen 20.00 und 6.00 Uhr) und auch als Live-Stream abrufbar.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III, ORF SPORT + sowie 3sat – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GOK0007