Heinzl zu Diesel-Gipfel: Einigung auf Sofort-Maßnahmen übertreffen deutsche Ergebnisse

Gipfel dank Einsatz von Minister Leichtfried voller Erfolg – Ökoprämie und Software-Updates beschlossen – Sauberer und leistbarer Verkehr bleibt Ziel

Wien (OTS/SK) - „Dank des Einsatzes von Verkehrsminister Jörg Leichtfried bringt der erste Diesel-Gipfel einen Erfolg für Österreichs AutofahrerInnen“, sagte SPÖ-Verkehrssprecher Anton Heinzl zu den Ergebnissen des heutigen Gesprächs zwischen Verkehrsminister Jörg Leichtfried und VertreterInnen der Automobilimporteure. Der Minister habe stets klargestellt, dass Österreichs betroffene FahrzeughalterInnen nicht das Nachsehen in der „Diesel-Affäre“ haben dürfen und die deutschen Vereinbarungen das Minimum auch für Österreich sein müssen. „Der Minister hat in dieser Sache nicht lockergelassen und erreicht, dass die Autohersteller nicht nur einer Ökoprämie, sondern auch Software-Updates und zusätzlichen Anreizen für AutofahrerInnen zugestimmt haben“, zeigt sich Heinzl zufrieden. ****

Die viel kritisierte deutsche Umstiegsprämie ist in Österreich eine Ökoprämie geworden, „das heißt, jeder, der auf ein umweltfreundlicheres Auto wechselt, erhält zur Umstiegsprämie noch einen Ökobonus“, erklärt der Verkehrssprecher. „Das ist nicht nur positiv für die AutofahrerInnen, sondern auch gut für die Umwelt“, so Heinzl. Der Minister konnte außerdem durchsetzen, dass die Autokonzerne den österreichischen AutofahrerInnen zusätzliche Anreize – etwa in Form von Gutscheinen - anbieten, damit diese das freiwillige Software-Update auch durchführen. „Der Minister hat viel für Österreich herausgeholt und erreicht, dass die verantwortlichen Konzerne für den von ihnen verursachten Schaden auch geradestehen müssen“, betont Heinzl.

Einziger Wermutstropfen sei die noch fehlende Einigung bezüglich technischer Nachrüstungen: „Das wäre im Sinne einer Schadstoffreduktion wichtig. Minister Leichtfried will hier am Ball bleiben und ich unterstütze seine Forderungen voll und ganz.“ Um den Verkehr langfristig sauber, nachhaltig und für alle leistbar zu gestalten, wird bis Herbst eine „Abgasstrategie 2030“ erarbeitet. „Dabei geht es darum, Menschen dazu zu bewegen, vermehrt auf umweltfreundliche Elektroautos umzusteigen. Da geht es nicht um Verbote“, stellte Heinzl klar. (Schluss) sc/mb/bj

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