Wer AK schwächen will, ist gegen Arbeitnehmer

FCG-ÖAAB: „Billiger Wahl-Gag der FPÖ ist Anschlag auf Rechte der Arbeitnehmer!“

Wien (OTS) - Als ernsthaften Anschlag auf die Arbeitnehmer bezeichnen Vertreter der FCG-ÖAAB-Fraktion der AK-Wien die bei den Sommergesprächen einmal mehr ausgeführten arbeitnehmerfeindlichen Forderungen von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache, die Pflichtmitgliedschaft in den Kammern abzuschaffen und die Kammerbeiträge zu halbieren. „Die Forderung ist ein Anschlag auf unser gut funktionierenden Lohn- und Sozialsystem in der Sozialpartnerschaft“, erklärt der FCG-Landesvorsitzende Thomas Rasch. Wiens FCG-Landesgeschäftsführer Fritz Pöltl: „Der absurde und billige Wahl-Gag der Freiheitlichen würde die schwer erkämpften Rechte der Arbeitnehmer praktisch in Luft auflösen.“ Ohne Pflichtmitgliedschaft könnten nämlich flächendeckende Kollektivverträge in einzelnen Branchen leicht ausgehebelt werden. Arbeitnehmer könnten dann nur noch hoffen, fair bezahlt zu werden. Ohne die solidarische Unterstützung, die Beratung und die Rechtshilfe aus Mitteln der Kammerbeiträge, würde nämlich auch niemand mehr den Arbeitnehmern beistehen, um ihre Rechte gegen unfaire Arbeitgeber auch durchsetzen zu können. Erreicht werde dies jedenfalls nur von einer starken und finanziell gesicherten Arbeiterkammer, die so für ihre Mitglieder erfolgreich unterwegs sein kann. Die unüberlegte und wahltaktisch populistische Forderung würde Arbeitnehmer nämlich massiv schädigen. Fritz Pöltl: „Wer die AK derart schwächen will, der tritt die Interessen von Arbeitnehmer mit Füßen und müsste daher für sie unwählbar sein!“

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