OeAD: Diskussion über die Zukunft von Erasmus+ beginnt heute

OeAD versammelt 16 europäische Mobilitätsagenturen in Alpbach zum Gedankenaustausch mit der Kommission.

Alpbach (OTS) - Auf Einladung von OeAD-Geschäftsführer Stefan Zotti nutzen heute die Geschäftsführer von 16 europäischen Mobilitätsagenturen, darunter etwa das British Council und der DAAD, die Gelegenheit, am Rande der Alpbacher Hochschulgespräche, die Diskussion über das künftige europäische Bildungsprogramm zu starten. "Mir ist es wichtig, dass die Stimme der Agenturen frühzeitig gehört wird und wir unsere Erfahrungen mit dem Erasmus+ Programm auch in die gesamteuropäische Diskussion einbringen können", erklärt Zotti den Zweck dieses erstmals stattfindenden Retreats. Durch die Anwesenheit der Europäischen Kommission, in Person der zuständigen Generaldirektorin Martine Reicherts, sei sichergestellt, dass die Positionen der Mobilitätsagenturen, etwa in Fragen der Vereinfachung oder neuerer Formen der Mobilität, auch gehört werden. "Die Anwesenheit von Martine Reicherts beweist, wie wichtig die Europäische Kommission die Agenturen und unsere Erfahrung nimmt", so Zotti. Am Ende der Diskussion soll ein gemeinsames Papier der teilnehmenden Organisationen stehen, von dem er hofft, dass es auch in die politischen Diskussionen der nächsten Monate miteinfließen wird.

Die OeAD-GmbH, die in Österreich als Nationalagentur Erasmus+ Bildung für die Abwicklung der Bildungsprogramme unter Erasmus+ zuständig zeichnet, zählt seit Jahren zu den erfolgreichsten Agenturen und war bereits in der Vergangenheit wesentlicher Motor für Veränderungen des Programms. "Mit der Einladung nach Alpbach wollen wir die Arbeit der Europäischen Kommission sowie der kommenden österreichischen Ratspräsidentschaft unterstützen, indem wir ein informelles Forum schaffen, um zu einem sehr frühen Zeitpunkt offen über die jeweiligen Vorstellungen sprechen zu können“", sagt Zotti.

Neben der Zukunft des europäischen Bildungsprogramms soll es auch um aktuelle Fragen der akademischen Kooperation und der Internationalisierung der jeweiligen nationalen Bildungssysteme gehen. "Für viele von uns ist etwa die Integration der jüngst ins Land gekommenen Migrantinnen und Migranten in das Bildungssystem eine wesentliche Herausforderung, bei welcher wir auch die Arbeit der Hochschulen und Bildungseinrichtungen unterstützen", nennt Zotti ein weiteres Thema. Hierbei sei es interessant, voneinander zu lernen und die Erfahrungen auszutauschen. "Bildung und Wissenschaft sind ihrem Wesen nach grenzüberschreitend, daher ist die gemeinsame Arbeit am europäischen Bildungs- und Hochschulraum ein zentrales Anliegen für jeden von uns. Denn mehr Internationalität und Mobilität meint bessere Ausbildung und damit mehr Chancen am Arbeitsmarkt", so Zotti abschließend.

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