Dominik Ramusch zum neuen Bundesobmann der AktionsGemeinschaft gewählt

Ramusch fordert von der Bundes-ÖH Rückbesinnung auf Studierendenvertretung statt ideologischer Bevormundung

Wien (OTS) - Im Rahmen der AG-Bundeskonferenz letzten Sonntag in Linz wurde Dominik Ramusch zum Bundesobmann der größten ÖH-Fraktion gewählt. Ramusch wurde am 26. Juli 1992 geboren, wuchs in Sankt Jakob im Rosental in Kärnten auf dem familieneigenen Bauernhof auf und studiert Forstwirtschaft an der Universität für Bodenkultur in Wien.
Mit Silvia Grohmann, der Spitzenkandidatin zur ÖH-Wahl 2017 und Chiara Werner-Tutschku, ehemalige ÖH-Vorsitzende an der WU Wien, kann der  25 Jährige auf erfahrene Stellvertreterinnen setzen. Der Obmann der AG TU Fabian Stütz wird neuer Klubobmann. Benjamin Bauer, der seine Wurzeln in der AG BOKU hat, wird Bundesgeschäftsführer.

Die AG als Sprachrohr für alle Studierenden

Ramusch betont, dass es ureigene Aufgabe der ÖH sei, die Studierenden in ihren Forderungen zu unterstützen und nicht medienwirksam ideologische Grundsatzdebatten heraufzubeschwören. Dies sei lediglich ein Versuch, von realen Problemen abzulenken.
"Wir wollen ein lautes Sprachrohr für alle Studierenden sein und uns weiterhin dafür einsetzen, dass ihre Anliegen gehört werden. Der sachliche und vor allem persönliche Kurs, den die AktionsGemeinschaft bisher gefahren ist, wird auch in Zukunft eine unserer größten Stärken sein", so der Neo-Bundesobmann. Ein weiterer Schwerpunkt wird laut Ramusch sein, die Studierenden auf die Studierendenvertretung und ihre Kompetenzen aufmerksam zu machen: "Vor allem die geringe Wahlbeteiligung bei den vergangenen ÖH-Wahlen hat gezeigt, dass es uns ein Hauptanliegen sein sollte, mehr Präsenz zu zeigen. Die Studentinnen und Studenten sollen wissen, an wen sie sich wenden können, wenn sie Hilfe benötigen – unabhängig von der politischen Gesinnung."

Qualitätssicherung für Hochschulen

Das stetige Abfallen unserer Hochschulen in internationalen Rankings ist vor allem ein Produkt fehlgeleiteter Bildungspolitik.
Ein geregeltes Zugangsmanagement, wie mehrheitlich von den Studierenden gewünscht, wäre dabei ein Schritt in die richtige Richtung im Kampf gegen überfüllte Hörsäle und mangelnde Kursangebote. "Faire Aufnahmetests oder 'Self-Assessments' werden von der derzeitigen ÖH-Koalition kategorisch abgelehnt – entgegen dem Willen der Mehrheit der Studierenden. Dies ist nur ein weiterer Beweis dafür, dass die linken ÖH-Fraktionen ihre Ideologie über die Bedürfnisse der Studierenden stellen", so Ramusch.

Bessere Vorbereitung auf die Arbeitswelt

Viele Studierende bemängeln eine schwache Vorbereitung auf die Berufswelt und wünschen sich deshalb mehr Zusammenarbeit der Hochschulen mit privaten Unternehmen. "Dies hat neben dem finanziellen Aspekt auch den Vorteil, dass Forschungskooperationen geschaffen werden und ein Platz im gewünschten Praktikum schneller und einfacher zu bekommen ist. Wir sehen dabei eine 'Win-Win-Situation' für beide Seiten: Die Unternehmen können potentielle zukünftige Mitarbeiter bereits früh einschulen, während die Studierenden einen ersten Einblick in ihre zukünftigen Tätigkeitsbereiche erhaschen können."

Abschließend wendet sich der neue Bundesobmann an die Studierenden: "Hochschulpolitik ist so viel mehr als nur Demonstrieren und ideologische Grabenkämpfe. Mit konstruktiven Vorschlägen kann man vieles zum Positiven verändern - dafür steht die AktionsGemeinschaft. Das Studium ist die schönste Zeit und ihr habt das Recht, dabei auf angemessene Verhältnisse zu bestehen. Lasst euch nicht von der verfehlten ÖH-Politik auf Bundesebene davon abschrecken, auf die Studierendenvertretung zu vertrauen oder selbst Teil davon zu werden. Unsere Türen stehen für alle offen."

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