NEOS: ÖVP betreibt Pensions-Populismus auf Kosten der Frauen

Claudia Gamon: „Für die rückständige Pensionspolitik des ÖVP-Obmanns müssen letztlich die Frauen und die junge Generation bezahlen“

Wien (OTS) - Auf Kritik von NEOS-Frauensprecherin Claudia Gamon stößt die Aussage von ÖVP-Obmann Sebastian Kurz, das Frauenpensionsalter nicht vorzeitig erhöhen zu wollen: „Nach der gestrigen Ankündigung eines neuen Wahlzuckerls in Form einer Pensionserhöhung ohne Gegenfinanzierungskonzept spielt Kurz heute den nächsten Populismus-Streich. Die ÖVP setzt damit ihren Weg des Stillstands und der Erhaltung des Status Quo schon vor der Wahl fort. Die Verlierer dieser kurzsichtigen Politik sind die Frauen und die junge Generation.“ Die Verhinderung der Anhebung des Frauenpensionsantrittsalters sei unverantwortlich, immerhin bringe es neben einer Entlastung des Pensionssystems auch wesentliche Vorteile für Frauen mit sich: „Frauen werden heute noch immer die verdienstreichsten Jahre weggenommen. Ein höheres Frauenpensionsalter trägt dazu bei, Frauen durch längere Erwerbstätigkeit - im selben Umfang wie Männern - mehr Chancen auf beruflichen und finanziellen Aufstieg, und somit höhere Pensionen zu ermöglichen.“

Pensionssystem enkelfit machen

Es brauche endlich mutige und entschlossene Schritte, um das Pensionssystem generell enkelfit zu machen, so Gamon: „Ohne einer Angleichung des Frauenpensionsalters sowie einer Harmonisierung der Pensionssysteme und einer Pensionsautomatik werden die jungen Menschen in Zukunft durch die Finger schauen. ÖVP und SPÖ dürfen nicht länger versprechen, was unrealistisch ist.“ Besonders für Frauen seien zusätzliche Schritte wichtig. „Wir müssen hier größer denken. Um etwa mehr Partnerschaftlichkeit in die Kindererziehung zu bringen, braucht es auch Anreize im Pensionssystem. Das Pensionssplitting hilft dabei, pensionsrechtliche Nachteile während einer Karenz auszugleichen“, fordert Gamon abschließend.

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