SJ-Herr: „Wohnen wird billiger, wenn auch Millionäre Steuern zahlen!“

NR-Kandidatin Julia Herr fordert Millionärssteuer um öffentlichen Wohnbau anzukurbeln

Wien (OTS) - „Seit 2012 stiegen die Mieten um 14%, die Einkommen jedoch nur um 6%. Wohnen wird für immer mehr Menschen zur finanziellen Hürde!“, so Julia Herr, Vorsitzende der Sozialistischen Jugend und Kandidatin für den Nationalrat, heute am Stock im Eisen Platz in Wien. Hinter ihr baden ein paar Reiche in einem Pool voll Geld. „Die reichsten 37.000 Haushalte besitzen mehr Vermögen als 90% der Bevölkerung. Mit einer Millionärssteuer müssen endlich auch die Reichen ihren Beitrag leisten!“, fordert Herr. Die jährlichen Einnahmen von über 1,5 Milliarden sollen direkt in den öffentlichen Wohnbau fließen.

„Am Wohnungsmarkt stößt eine wachsende Nachfrage auf ein viel zu kleines Angebot an leistbaren Wohnungen. Der private Wohnungsmarkt hat bewiesen, dass er hier keine Lösung bietet!“, erklärt Herr und sieht in einer offensive des öffentlichen Wohnbaus den richtigen Weg. „Eine Millionärssteuer wirkt der Konzentration von gesellschaftlichem Reichtum in den Händen von ganz wenigen entgegen und stellt die Mittel bereit, um die Herausforderungen am Wohnungsmarkt erfolgreich zu stemmen!“, meint die NR-Kandidatin.

Für Herr ist es völlig unverständlich, dass gerade junge Menschen fleißig arbeiten und Steuern zahlen und sich trotzdem nur ein winziges Zimmer leisten können, während z.B. die Familie Porsche & Piech 35 Milliarden Euro Vermögen besitzt und dafür keine Steuern zahlt. „Darum bleibe ich bei meiner Forderung nach einer gerechten Besteuerung, auch wenn die SPÖ die Millionärssteuer leider aus ihrem Programm gestrichen hat“, so Herr.

Gerade Menschen mit niedrigem Einkommen müssen einen großen Teil ihres Lohns für Wohnkosten aufwänden. In manchen Städten steigt dieser Anteil auf 50%. „Jedem steht eine schöne und leistbare Wohnung zu. Nur mit mehr Gerechtigkeit können wir die Voraussetzungen dafür schaffen!“, so Herr abschließend.


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