Gewerbsmäßiger Betrug: Suche nach unbekanntem Mittäter und weiteren Opfern

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Wien (OTS) - Ein wegen Betruges in Untersuchungshaft befindlicher Mann (36) steht im Verdacht, von Dezember 2016 bis Juli 2017 im gesamten Bundesgebiet Betrugshandlungen mit dem s.g. „Geldwechseltrick“ begangen zu haben. Bei den 23 bislang bekannten und geklärten Fällen wurden Kassa-Angestellte von Supermärkten gebeten, eine bestimmte Anzahl von Geldscheinen in andere Geldscheine umzuwechseln. Die Opfer wurden dann abgelenkt und in Gespräche verwickelt, sodass sie nicht bemerkten, dass der ausgegebene, gewechselte Geldbetrag nicht mit dem eingenommenen übereinstimmte. Der bislang entstandene Schaden beträgt mehrere tausend Euro. Bei zumindest drei bekannten Fällen arbeitete der 36-jährige Beschuldigte mit einem unbekannten Komplizen zusammen. Die Polizei geht davon aus, dass es im Bundesgebiet noch zu weiteren derartigen Betrugshandlungen gekommen sein könnte. Die LPD Wien ersucht über Anordnung der Staatsanwaltschaft um die mediale Veröffentlichung des Fotos des zweiten Tatverdächtigen. Sachdienliche Hinweise (auch anonym) zu Identität und/oder Aufenthaltsort der gesuchten Person sowie Angaben über mögliche weitere Opfer werden an das Kriminalreferat des Stadtpolizeikommandos Döbling unter der Telefonnummer 01-31310 DW 27221 erbeten.

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