„matinee“ mal zwei: Dirigentinnen-Doku am Feiertag, Ruhrgebiet-Porträt und Film über Faszination Oldtimer am Sonntag

Außerdem: „Die Kulturwoche“ und „Ausflug ins Gestern – Der Traum vom Auto“

Wien (OTS) - Feiertagsbedingt bietet die aktuelle Woche gleich zwei anregende Kultur-„matineen“: Zu Mariä Himmelfahrt, am Dienstag, dem 15. August 2017, um 9.05 Uhr in ORF 2 stehen in der Dokumentation „Maestras – Der lange Weg der Dirigentinnen ans Pult“ herausragende Frauen, die den Taktstock schwingen, im Rampenlicht. Die „matinee“ am Sonntag, dem 20. August, ebenfalls um 9.05 Uhr in ORF 2, geht anlässlich der bevorstehenden Ruhrtriennale in einer Ausgabe der Reihe „Meine Stadt“ dem rauen Charme des Ruhrgebiets auf den Grund. Anschließend dreht sich alles um die „Faszination Oldtimer – Leidenschaft zwischen Rost und Chrom“ (9.30 Uhr). Auf „Die Kulturwoche“ (10.25 Uhr) mit aktuellen Berichten und Tipps zum heimischen Kulturgeschehen taucht der von Clarissa Stadler präsentierte ORF-Kulturvormittag in einer Folge der nostalgischen Kurzreihe „Ausflug ins Gestern“ in eine Welt ein, als das Auto noch als Statussymbol galt: „Der Traum vom Auto“ (10.50 Uhr).

Dienstag, 15. August: „Maestras – Der lange Weg der Dirigentinnen ans Pult“ (9.05 Uhr)

Plausible Gründe dafür gibt es keine und dennoch werden Frauen auf dem Dirigentenpodest argwöhnisch beobachtet, als Exotinnen bestaunt und als Ausnahmen bezeichnet. Im Sommer 2016 bot das Lucerne Festival in der Schweiz ein anderes Bild. Unter dem Motto PrimaDonna, traten dort zahlreiche profilierte Dirigentinnen der Klassikwelt auf, wie u. a. Barbara Hannigan, Marin Alsop, Mirga Gražinytė-Tyla, Konstantia Gourzi, Anu Tali und Joana Mallwitz. Im Publikum war auch Sylvia Caduff, eine Wahlschweizerin und internationale Pionierin in ihrem Fach. In der Dokumentation von Maria Stodtmeier und Günter Atteln trifft die 80-Jährige, die von Herbert von Karajan entdeckt wurde und Assistentin von Leonard Bernstein war, auf ihre jungen Kolleginnen, spricht mit ihnen über die Herausforderungen des Dirigentinnen-Berufs und erinnert sich an ihren eigenen Werdegang.

Sonntag, 20. August:

„Meine Stadt – Das Ruhrgebiet“ (9.05 Uhr)

In der Dokureihe „Meine Stadt“ erkundet der Wiener Architekt Jakob Dunkl faszinierende Bauwerke in europäischen Metropolen. Auf der Suche nach visionären Planern, die mit ihrer Experimentierfreude Städte verändern, trifft er auf Kollegen, Künstler, Stadtplaner und spricht mit Menschen, die mit der Architektur leben. Welche Lösungen finden Städte auf die urbanen Fragen unserer Zeit?
Mit dem Ruhrgebiet assoziiert man wohl kaum architektonische Schönheit. Als die Industrialisierung den Ruhrpott schuf, wurde das reiche Kohlevorkommen zum Treibstoff der Entwicklung. Spuren der industriellen Vergangenheit verbreiten einen rauen, aber faszinierenden Charme. Jakob Dunkl erforscht die Entwicklung einer Region, in der früher Kohle und Stahl den Puls der Zeit und das Leben der Menschen diktiert haben. Regie führte Mic Thiemann.

„Faszination Oldtimer – Leidenschaft zwischen Rost und Chrom“ (9.30 Uhr)

Sie fressen Unmengen Benzin, bieten wenig Komfort und keine modernen Fahrhilfen oder Assistenzsysteme. Dennoch kann sich kaum jemand dem Zauber von Oldtimern entziehen! Aber was fasziniert Millionen von Menschen in aller Welt an Fahrzeugen, die längst veraltet sind und ohne aufwendige Restaurierungen unansehnliche Rosthaufen wären? Die Filmemacher Ronald und Roswitha Vaughan sind dieser Faszination auf den Grund gegangen: Sie haben Sammler von Trabi und Opel Rekord bis Porsche und Maserati sowie Experten von Auktionshäusern bis zum Verbraucherschutz zum Phänomen Oldtimer befragt und zeigen die würdigen Altautos aus ungewohnten Perspektiven.
Ab einem Alter von 30 Jahren darf von einem Oldtimer gesprochen werden, jedoch kommt selten vor, dass mit den Fahrzeugen „alles in Ordnung“ ist. Und so werden dann die rostigen Liebhaberstücke restauriert, aufpoliert und in unzähligen Arbeitsstunden wieder fahrbereit gemacht.
Oldtimer sind aber nicht nur gepflegte oder schön wiederhergestellte alte Autos: Sie symbolisieren ein Stück Kulturgut, sind Statussymbol, Lifestyle-Accessoire oder Kunstwerk. Denn: Nur um von A nach B zu kommen, braucht man keine „Ikonen“ der 1960er wie den klassischen Ford Mustang, die „göttliche“ Citroën DS oder den unvergleichlichen Jaguar E-Typ. Und dennoch lassen auch die weniger extravaganten Vertreter der Gattung Oldtimer wie etwa der Puch 500 oder der VW-Käfer die Herzen der meisten Menschen höher schlagen: sei es als wehmütige Kindheits- und Jugenderinnerung oder aus nostalgischer Sehnsucht nach unverwechselbarem Design.
Den wohl besten Einblick in die Welt der Oldtimer vermittelt der Besuch einer Rallye, wie jener rund um den Bodensee. „Finanztechnisch gesehen ist ein Oldtimer heute die beste Anlage“, verrät einer der Teilnehmer. „Auf der Bank bekommt man keine Zinsen und wenn man einen Oldtimer fährt, hat man sogar noch Spaß dabei!“

Die ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) stellt alle Beiträge der „matinee“, für die entsprechende Lizenzrechte vorhanden sind, als Live-Stream und als Video-on-Demand bereit.

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