FPÖ-Mölzer: Unis fordern einheitliche Deutschkenntnisse der Studierenden

Universitäten machen es vor - entsprechende Deutschkenntnisse als Grundvoraussetzung zur Nutzung des österreichischen Bildungsangebots gefordert

Wien (OTS) - „Die Forderung der Uni Wien, wonach auswärtige Studierende die Ergänzungsprüfung Deutsch des Vorstudiengangs nachweisen müssen um als ordentliche Studenten anerkannt zu werden, ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, hält der freiheitliche Bildungssprecher NAbg. Wendelin Mölzer fest.

Bisher wurden diverse andere Zertifikate als entsprechender Deutsch-Nachweis anerkannt, was immer wieder zu Problemen und vor allem Verwirrung sorgte. „Die Regelung, die nun keine Unklarheiten mehr zulässt, ist ein wichtiger Schritt um das Bildungsniveau an österreichischen Hochschulen auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen“, so der Abgeordnete weiter. Mölzer fordert, dass entsprechende Kenntnisse der Unterrichtssprache Deutsch auch im Pflichtschulbereich als Grundlage für den Besuch einer österreichischen Schule Voraussetzung wird. „Die Universität nimmt diesbezüglich eine wahre Vorreiterrolle ein, wobei es zu begrüßen wäre, wenn alle Bildungsbereiche diesem Beispiel folgen würden“, so Mölzer.

Die Freiheitlichen setzen sich für eine entsprechende Sprachstandfeststellung vor dem Eintritt in den Regelunterricht ein, um allen Schülern gleiche Voraussetzungen zu gewährleisten aktiv am Unterricht teilnehmen zu können. „Ohne die notwendige Kenntnis über die im Unterricht gesprochene Sprache wird es sowohl für Schüler ohne als auch Schüler mit entsprechenden Deutschkenntnissen problematisch dem vorgesehenen Lehrplan folgen zu können“, sagt Mölzer.

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