ARBÖ: Countdown: Noch 1 Monat bis zum Favoriten-Parkpickerl!

Ab Montag, dem 4. September 2017, gelten im 10. Bezirk in Wien neue Gesetze. Höchste Zeit sich ein Parkpickerl zu sichern!

Wien (OTS) - Der 4. September wird bei zahlreichen Autofahrern in Wien schon rot im Kalender markiert sein. Ab dem ersten Montag im September gilt es nämlich auch im gesamten 10. Wiener Gemeindebezirk ein Parkpickerl zu verwenden. Eine Geltungsdauer von 9 bis 19 Uhr wurde an Werktagen festgelegt. Samstag und Sonntag bleiben vorerst von der Verordnung unberührt. Die flächendeckende Kurzparkzone verläuft entlang der Bezirksgrenzen zum 3., 4., 5., 11. und 12., sowie zu Teilen des 23. Bezirks.

Ausgenommen von der Regelung sind das Grün- und Industrieareal westlich der Triester Straße und das Gebiet westlich der Himberger Straße zwischen Liesingbach und Bahnlände. Das Gleiche gilt auch für die unbebauten Zonen am südlichen und östlichen Rand des 10. Bezirks. Genau einen Monat haben die Anrainer noch Zeit, sich für ein Parkpickerl in Favoriten anzumelden. Der Antrag muss beim Magistratischen Bezirksamt in der Laxenburger Straße 43–45, oder auch online abgegeben werden.

Während Erfahrungen aus anderen Bezirken zeigen, dass ein Parkpickerl zwar zu einer Entspannung der Situation im jeweiligen Bezirk führt und die Anrainer auch leichter zu einem Parkplatz kommen, zeigt sich aber auch, dass sich die Parkprobleme nur in andere Bezirke verschieben. „Die derzeitige Parkraumbewirtschaftung ist in keinster Weise zufriedenstellend, weil das Parkproblem nur weitergegeben wird. Aktuell zeigt sich diese Problematik entlang der Peter-Jordan-Straße an der Bezirksgrenze zwischen Währing und Döbling. Während die Straßenseite im 18. Bezirk nahezu leer ist, ist die Straßenseite samt angrenzender Straßenzüge komplett verparkt. Dies kann kein ökologischer Ansatz sein, weil jeder Autofahrer aufgrund der hohen Kurzparkgebühren zuerst natürlich in der „pickerlfreien“ Zone nach einem Stellplatz sucht“, kritisiert ARBÖ Verkehrsexperte Jürgen Fraberger die derzeitige Pickerllösung. Der ARBÖ geht davon aus, dass dies auch entlang der Favoritner Bezirksgrenzen mit Liesing und Simmering passieren wird.

Als Lösungsansatz fordert der ARBÖ seit Jahren ein wienweites Zonenmodell, wodurch eine flexiblere und bedarfsorientiertere Lösung zum Parkproblem in Wien möglich wäre. „Zusätzlich ist zudem der Ausbau von Park & Ride-Anlagen an den Stadtgrenzen, insbesondere im Süden und Westen Wiens, unabdingbar“, so Fraberger abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ARBÖ
Jürgen Fraberger
Teamleiter ARBÖ Informationsdienst
066460123104
juergen.fraberger@arboe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAR0001