SOHO-Lindner/Menclik: „Bringen wir gleiche Rechte in den Nationalrat!“

SOHO-Vorsitzender Lindner auf der SPÖ-Bundesliste

St. Pölten (OTS) - Ein starkes Zeichen für gleiche Rechte und Vielfalt setzte die SPÖ heute am Bundesparteirat in Wien. Mit dem 35-jährigen Steirer Mario Lindner wurde der Vorsitzende der sozialdemokratischen LSBTI-Organisation SOHO auf den sehr aussichtsreichen 11. Listenplatz für die anstehende Nationalratswahl gewählt. Auch die niederösterreichische SOHO-Vorsitzende Michaela Menclik wurde als Kandidatin auf die Liste geholt.

„Österreich ist bunt! Und die LSBTI-Community steht in der Mitte unserer Gesellschaft. Ich bin stolz, dass die Sozialdemokratie mit dieser Bundesliste genau ein Zeichen für diese Vielfalt setzt“, so Lindner, der schon 2016 als Präsident der österreichischen Bundesrates fungierte. In dieser Zeit sorgte Lindner auch mit seinem öffentlichen Outing auf der Bühne der Regenbogenparade für Aufsehen. Seine Präsidentschaft in der Länderkammer stellte er unter das Motto ‚#DigitaleCourage’ und den Kampf gegen Hass, Ausgrenzung und Diskriminierung im Internet. Dieses Thema unterstrich er auch im vergangenen Dezember, als er mit einer Kuss-Aktion auf Facebook gegen homophobe Gewalt in nationalen und internationalen Medien Aufmerksamkeit erregte.

„Gerade in den letzten Monaten hat die Sozialdemokratie bewiesen, dass wir bedingungslos für ‚Gleiches Recht für gleiche Liebe’ und eine offene, vielfältige Gesellschaft stehen“, betont auch Menclik. Jetzt gehe es darum, dieses Ziel auch im Parlament umzusetzen. „Die überwältigende Mehrheit der ÖsterreicherInnen steht seit Jahren an der Seite der LSBTI-Community und will, dass echte Gleichberechtigung endlich umgesetzt wird. Das beweist jede Umfrage. Die Zeit für Ausreden ist vorbei: Wir brauchen die ‚Ehe für alle’ und das ‚Leveling Up’ im Diskriminierungsschutz. Wir brauchen eine Politik, die jedem jungen Menschen zeigt, dass sie an seiner Seite steht – egal wer er ist und egal, wen er liebt! Dafür werden wir Seite an Seite mit der Community kämpfen“, so Lindner und Menclik abschließend.

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