Korosec/Juraczka: Mehr klimatisierte U-Bahn- und Straßenbahnzüge gefordert

Wiener Linien beim Ausbau der Öffis mit Klimaanlagen im Verzug

Wien (OTS) - Die vorherrschende Hitzewelle entblößt ein fatales Versäumnis der Wiener Linien auf schweißtreibende Weise: Erst knapp über 30 Prozent der U-Bahnzüge in der Bundeshauptstadt sind mit Klimaanlagen ausgerüstet. „Diese Quote ist angesichts des Klimawandels und der jährlich zunehmenden Zahl an Tagen mit Tropenklima viel zu niedrig“, erklärten heute ÖVP Wien-Gesundheitssprecherin LAbg. Ingrid Korosec und Verkehrssprecher Klubobmann Manfred Juraczka.

„Es geht schon so weit, dass viele Fahrgäste nur mehr in klimatisierte Garnituren einsteigen und nicht-klimatisierte Züge, in denen Temperaturen um die 50 Grad herrschen, unbenutzt wegfahren lassen. Der Zeitverlust wird dabei bewusst in Kauf genommen“, berichtet Korosec aus eigener Beobachtung. Ähnliche Zustände herrschten bei den Straßenbahnen, wo erst rund ein Viertel der Garnituren klimatisiert sind.

„Als Weltstadt mit höchsten Ansprüchen an die Lebensqualität kann sich Wien eine derartige Unterversorgung mit klimatisierten öffentlichen Verkehrsmitteln nicht leisten. Das ist absolut Image-schädigend!“, so Korosec und Juraczka. „Damit beziehen wir uns nicht nur auf heimische Öffi-Nutzer, sondern auch auf tausende Wien-Touristen im Sommer. Ich appelliere daher an die Wiener Stadtverwaltung, dem Ausbau der klimatisierten öffentlichen Verkehrsmittel oberste Priorität einzuräumen und ihn entsprechend zu beschleunigen – ein ‚heißer‘ Appell“, so Korosec abschließend.

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