Wahlkampfspenden - Niedermühlbichler: Was erwartet sich Pierer von der Kurz-ÖVP?

KTM-Chef und Kurz-Freund Pierer kündigt an, bisherige Spenden an ÖVP zu verdoppeln – Amerikanische Verhältnisse haben im Nationalratswahlkampf nichts verloren

Wien (OTS/SK) - Die Ankündigung von KTM-Chef und Kurz-Freund Stefan Pierer, die bisher eingelangte Spendensumme an die ÖVP zu verdoppeln, wirft für SPÖ-Bundesgeschäftsführer Georg Niedermühlbichler Fragen auf: „Die wichtigste Frage ist doch: Welche Gegenleistung erwartet sich Pierer dafür von der ÖVP? Dass er aus reinem Spaß an der Freud‘ derartige Summen lockermacht, nimmt ihm niemand ab.“ Wahrscheinlich sei vielmehr, dass sich der Unternehmer mit seiner großzügigen Spende etwa in Sachen 12-Stunden-Tag einkaufen will, so Niedermühlbichler am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Dass sich Vertreter der Wirtschaft derart ungeniert in die Politik einkaufen, erinnert Niedermühlbichler stark an amerikanische Verhältnisse. „Steht ein 12-Stunden-Tag im VP-Wahlprogramm, bei dem die Arbeiterinnen und Arbeiter ihre Überstunden nicht mehr abgegolten bekommen?“, fragt der SPÖ-Bundesgeschäftsführer.

Die Aussagen des ÖVP-Großspenders Pierer lassen im Fall einer Regierungsbeteiligung der Kurz-ÖVP nichts Gutes für die Österreicherinnen und Österreicher erahnen. „Es ist zu befürchten, dass dann nicht im Sinne der breiten Bevölkerung gearbeitet wird, sondern im Interesse der Günstlinge der ÖVP“, fürchtet Niedermühlbichler. (Schluss) bj

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