VP-Korosec: Getrennte Leitstellen im AKH für Krebs- und Infektionspatienten gefordert

Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien ortet bei der Patienten-Administration im Wiener AKH „Fahrlässigkeit“

Wien (OTS) - Mit Unverständnis reagiert ÖVP Wien Gesundheitssprecherin LAbg. Ingrid Korosec auf einen Bericht im heutigen Kurier, wonach es im Wiener AKH zu potenziell ansteckenden Begegnungen zwischen Infektions- und Krebspatienten kommt. Der Hintergrund: In der Uniklinik für Innere Medizin teilen sich die Abteilung für Onkologie und jene für Infektionen und Tropenmedizin eine Leitstelle in der Ambulanz, wobei die beiden Schalter zur Anmeldung unmittelbar nebeneinander liegen. „Es ist doch bekannt, dass Onkologie-Patienten über weniger Abwehrzellen gegen Infektionen verfügen als gesunde Menschen. Ich halte es daher für fahrlässig, Krebs- und Infektionspatienten gemeinsam zu administrieren“, zeigt sich Korosec entrüstet.

Die ÖVP-Gesundheitssprecherin fordert daher Gesundheitsstadträtin Sandra Frauenberger zum Handeln auf. „Es muss für diese beiden Patientengruppen getrennte Ambulanz-Leitstellen geben, um eine Ansteckungsgefahr möglichst auszuschließen. Das Argument, diese Gefahr sei ‚sehr gering‘, lasse ich nicht gelten. Das ist fahrlässig. Auch bei jedem noch so minimalem Risiko bleibt ein Restrisiko“, zeigt sich Korosec überzeugt.

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