Christian Hursky (SPÖ): Unsere PolizistInnen büßen für Sobotkas Unwillen

Wiens SP-Sicherheitssprecher sieht den Innenminister in der Pflicht, für seine BeamtInnen Verbesserungen herbeizuführen.

Wien (OTS/SPW-K) - „Es wird Zeit, dass Innenminister Sobotka seinen Blick für die Anliegen seiner BeamtInnen schärft“, fordert der Wiener Gemeinderat Christian Hursky (SPÖ). „Ich habe  im Frühjahr gemeinsam mit Bundeskanzler Christian Kern die Polizeigewerkschaft und die WEGA besucht. KollegInnen jeglicher politischen Couleur haben uns ihr Leid geklagt“, so der SP-Sicherheitssprecher weiter.

So werden PolizistInnen aus Wien aus parteipolitischen Motiven in die Bundesländer versetzt. Diese – häufig „schwarzen“ – Gemeinden leiden aber unter schlechter Infrastruktur. „In einem Ort in der Steiermark müssen unsere KollegInnen erst den Streifenwagen mit der Hand sauber waschen, bevor sie zu einem Tatort fahren“, betont Hursky. „Einige Polizeiinspektionen sehen aus wie noch in den Sechziger Jahren. Den PolizistInnen fehlt es an Ausrüstung. Dabei hören wir seit über einem Jahr, dass Schutzwesten ‚bestellt’ wurden. In Wahrheit stehen die BeamtInnen buchstäblich mit dem letzten Hemd da. Und das in einer Zeit, in der der Respekt für die Polizei immer geringer wird.“

Der Großteil der PolizistInnen ist gern in diesem Beruf tätig. „Sie müssen sich nicht extra motivieren. Aber sie büßen für den Unwillen des Innenministers, für Verbesserung zu sorgen“, bedauert Hursky. „Die ÖVP widmet sich aber lieber der Frage, wer auf welchem Posten zu  sitzen kommt. Hier sollte sich auch Wiens ÖVP-Chef Blümel fragen, ob er nicht lieber bei seinem Parteifreund im Innenministerium anrufen sollte, anstatt unqualifizierte Querschüsse abzufeuern.“

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