Pensionistenverbands-Präsident Blecha: „Pensionsausgaben sinken, finanzielle Sorgen der Pensionisten steigen.“

Zuschuss zu Pensionen sinkt nach 2015 und 2016 auch 2017. ÖVP-Schelling muss jetzt seine harte Linie gegenüber Pensionisten aufgeben.

Wien (OTS) - „Allen Unkenrufen der von ÖVP-Finanzminister Schelling gerne konsultierten Pensions-Experten zum Trotz sinken die staatlichen Zuschüsse zu den Pensionen bereits das dritte Jahr in Folge“, stellt PVÖ-Präsident Blecha nach dem Bekanntwerden der Zahlen aus dem Finanzministerium fest. Blecha: „Vom immer wieder herbeigeredeten Kollaps unseres Pensionssystems kann also keine Rede sein.“

Zu den Minder-Ausgaben für Pensionen kommen laut Finanzministerium auch erhöhte Steuereinnahmen hinzu. Blecha: „Jetzt wird es höchste Zeit, dass die Mittel aus dem aktuellen Aufschwung auch bei jenen ankommen, die sie am notwendigsten brauchen: bei den Pensionistinnen und Pensionisten. Ihre finanziellen Sorgen werden Monat für Monat größer, da die Kluft zwischen der Pensionsanpassung 2017 und der Teuerung immer weiter auseinanderklafft.“

Abschließend sagt Blecha: „Jetzt muss ÖVP-Finanzminister Schelling seine harte Haltung aufgeben. Niemand wird mehr verstehen, warum er, wie in der Vergangenheit Jahr für Jahr, bei den Pensionsanpassungen bremst und so einen immer größeren Teil der Pensionistinnen und Pensionisten in die Altersarmut treibt. Wir vom Pensionistenverband werden mit einer klaren Forderung in die Pensionsanpassungs-Diskussion für 2018 gehen und diese energisch vertreten. Und die Pensionistinnen und Pensionisten werden sehr genau schauen, wer uns dabei unterstützt.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pensionistenverband Österreichs
Heinz Haubenwallner
0664 230 95 05
heinz.haubenwallner@pvoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PVO0001