Gudenus: Kein Platz für Antisemitismus in Wien

Problematische Demos dürfen nicht genehmigt werden

Wien (OTS) - Der Wiener Vizebürgermeister Mag. Johann Gudenus zeigt sich entsetzt über die Demonstration vergangene Woche, bei der zur Vernichtung des Staates Israel aufgerufen wurde. Gudenus appelliert einmal mehr an die Stadtregierung, mit der Polizei in Kontakt zu treten, um jene Demonstrationen, bei denen mit Straftaten zu rechnen ist, schon im Vorfeld zu untersagen. 

„Dass Wien Austragungsort antisemitischer Veranstaltungen ist, zeigt, dass die SPÖ ein schlampiges Verhältnis zum Islamismus pflegt“, erinnert Gudenus auch an SPÖ-Gemeinderat Omar Al-Rawi, der 2010 selbst bei einer derartigen Demonstration Muslime gegen Israel eingeschworen hat.

Antisemitismus darf gerade in Wien keinen Platz haben, mahnt Gudenus ein und verweist auf das von der FPÖ-Wien initiierte Projekt zum Denkmal in Maly Trostinec in Minsk. Gudenus sicherte dem dortigen Bürgermeister bei seinem Besuch seine volle Unterstützung zur Errichtung eines Holocaust-Denkmals, zum Andenken an die deportierten Wiener Juden im 2. Weltkrieg zu. Auf Druck der FPÖ wurde im letzten Gemeinderat ein Allparteien-Antrag gestellt, auf dem Areal ein Mahnmal zu errichten. „Das Unrecht, das hier geschehen ist, muss ohne Wenn und Aber anerkannt werden. Dementsprechend wichtig ist, dass sich das offizielle Wien seiner historischen Verantwortung bewusst wird und bei der Errichtung des Denkmals auch seinen Beitrag leistet“, so Gudenus. 

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