Christian Oxonitsch und Jürgen Czernohorszky (SPÖ): Tief betroffen über das Ableben von Ingrid Smejkal

Wien (OTS/SPW-K) - Tief betroffen über das Ableben von Ingrid Smejkal zeigen sich der Vorsitzende des SPÖ-Rathausklubs, Christian Oxonotisch, und Bildungsstradtrat Jürgen Czernohorszky.

„Mit Ingrid Smejkal ist eine große Sozialdemokratin von uns gegangen. Ihr Wirken galt insbesondere jenen Menschen, die sozial benachteiligt und auf besondere Hilfe angewiesen waren. Sei es die Errichtung einer Behindertenkommission, die Einführung von Integrationsklassen an Wiener Pflichtschulen, die Gründung der Drogenberatungsstelle Ganslwirt oder die Einführung eines weiteren Frauenhauses – der Einsatz von Ingrid Smejkal war außerordentlich und beispielhaft. Das war mitunter ein essentieller Baustein für die Wiener Sozialpolitik“, sagen Christian Oxonitsch und Jürgen Czernohorszky.  

„Ingrid Smejkal hat früh erkannt, dass der Erfolg und das Allgemeinwohl einer Stadt davon abhängen, wie diese mit den Schwächsten in der Gesellschaft umgeht. Durch die Einführung von Integrationsklassen an Wiener Schulen hat Ingrid Smejkal den ersten Stein für das heutige Integrationskonzept der Stadt Wien gelegt. In Wien wird niemand ausgegrenzt, weder früher noch heute. Dafür steht die Sozialdemokratie und dafür stehen die Menschen, die sie mitaufgebaut haben“, so Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky weiter.  

Zwtl.: Über Ingrid Smejkal =

Ingrid Smejkal war eine österreichische Politikerin, die aufgrund ihres sozialistischen Elternhauses bereits früh in der SPÖ verwurzelt war. Mit sechs Jahren war Smejkal Mitglied des Wiener Arbeiter-Turnvereins, mit 14 gehörte sie der sozialistischen Jugend an, mit 16 war sie Stellvertreterin des SJ-Bezirksobmanns. Anschließend wurde sie von der SJ in das Bezirksfrauenkomitee Alsergrund entsendet. 1969 wurde sie Bezirksfrauenleiterin. Von 1973 bis 1979 war Ingrid Smejkal Bezirkssekretärin der SPÖ Alsergrund. 1976 kam sie in den Bundesrat und war zwei Jahre im Sozialausschuss tätig. 1978 wurde Smejkal Abgeordnete zum Wiener Landtag und Gemeinderat, ein Jahr später kam die Funktion als Wiener Landesfrauensekretärin hinzu. 1981 wechselte sie in den Nationalrat, dem sie bis 1984 angehörte. Zudem war Ingrid Smejkal amtsführende Stadträtin und Vizebürgermeisterin sowie Landeshauptmann-Stellvertreterin in Wien. Zu ihren weiteren Funktionen gehörten auch das Amt der Ersten Landtagspräsidentin sowie der Vorsitz der Bezirkspartei SPÖ Wien-Alsergrund und der Vorsitz der SPÖ-Frauen in Wien. 

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