FP-Seidl: Wenn Wiener Patienten nach NÖ flüchten, hat Frauenberger auf allen Ebenen versagt

Kollaps des Wiener Gesundheitssystems lässt Patienten nach Niederösterreich pendeln

Wien (OTS) - Der Kollaps des Wiener Gesundheitssystems treibt immer skurrilere Blüten. Nahmen noch vor Jahren Niederösterreicher den oft weiten Weg nach Wien in Kauf, um in der Bundeshauptstadt die bestmögliche Gesundheitsversorgung in Anspruch nehmen zu können, ist es heute umgekehrt. Weil Wien für CT- und MRT-Untersuchungen die Chefarztpflicht eingeführt hat, die Wartezeiten in Wien auf dringend nötige Operationen endlos sind, die Warteräume überquellen und in zahlreichen Wiener KAV-Spitälern an Wochenenden keine Ärzte Dienst machen (!), flüchten immer mehr kranke Menschen aus Wien ins umliegende Niederösterreich, um sich behandeln zu lassen. „Dort ist die Gesundheitsversorgung nämlich nicht von einer völlig unfähigen Landesregierung an die Wand gefahren worden“, spielt der Gesundheits- und Sozialsprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Wolfgang Seidl, auf die lange Kette der Fehlentscheidungen im Wiener Gesundheitsressort an, welche die jetzt vorherrschenden Missstände herbeigeführt haben.  

Allem voran kritisiert Seidl das Anlocken von Patienten aus aller Herren Länder, die nie etwas in das System eingezahlt haben und das auch nie tun werden, durch die obszön hohe Mindestsicherung in Wien. „Man kann nicht zehntausende E-Cards verschenken und glauben, das merkt eh keiner“, merkt Seidl an  und fügt hinzu: „Statt die Mindestsicherungsflüchtlinge zurück in die anderen Bundesländer zu schicken, lässt Frauenberger lieber die Wiener Beitragszahler in andere Bundesländer flüchten. So kann man es natürlich auch machen“, zeigt Seidl ein weiteres Mal auf, wo in der rot-grünen Stadtregierung die Prioritäten liegen. 

Besonders bedauerlich ist, dass jede erhoffte Verbesserung des an die Wand gefahrenen Wehsely-Ressorts durch den Führungswechsel hin zu Stadträtin Sandra Frauenberger nicht nur ausgeblieben ist, sondern sich die Zustände sogar noch verschlechtert haben. „Noch im Februar haben wir uns über den Wechsel hin zu Frauenberger gefreut, weil wir dachten, dass man es nicht schlechter machen könne als Wehsely. Leider mussten wir uns hier eines Besseren belehren lassen“, attestiert Seidl der amtsführenden Stadträtin Rücktrittsreife. „Wenn Patienten in Wien nicht mehr versorgt werden können, muss die dafür Verantwortliche gehen“, so Seidl abschließend. 

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ Wien
Andreas Hufnagl
Pressereferent
0664 1535826
andreas.hufnagl@fpoe.at
www.fpoe-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0001