FPÖ-Mayer zu EU-Kommissionspräsident: Wirtschaftliche Souveränität Großbritanniens ist anzuerkennen

Mayer kritisiert „leere Drohungen“ Junckers zu bevorstehendem US-britischen Handelsabkommen

Wien (OTS) - Anlässlich des heutigen Treffens zwischen Wilbur Ross, dem Handelsminister der USA und seinem britischen Kollegen Liam Fox zur Aushandlung eines britisch-amerikanischen Freihandelsabkommens in Washington äußerte der freiheitliche EU-Mandatar Georg Mayer herbe Kritik an dem Auftritt des EU-Kommissionspräsidenten Juncker. „Anscheinend treibt es Juncker den Angstschweiß ins Gesicht, wenn die Briten ihr wirtschaftliches Schicksal nun in die eigene Hand nehmen. Anders kann ich mir die fast schon hysterische Reaktion aus Brüssel nicht erklären“, so Mayer auf die jüngsten Drohungen Junckers zu angedachten Bestrafungen des Inselstaates. Der freiheitliche EU-Abgeordnete betonte des Weiteren, dass das Verhältnis zwischen London und Brüssel durch unqualifizierte Äußerungen Junckers nicht weiter zu strapazieren sei.

Laut Mayer haben sich die Briten aus freien Stücken dazu entschlossen, aus der EU auszutreten und wollen die traditionell guten Handelsbeziehungen mit den USA beibehalten. „Anstelle der leeren Drohungen gegenüber einem souveränen Staat sollte die EU und insbesondere ihr Kommissionspräsident endlich aufhören, Großbritannien wie ein betrogener Liebhaber hinterherzulaufen“, so Mayer.

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