FPÖ-Mölzer: Hammerschmid träumt von digitaler Bildung

Digitale Bildung ab der Volksschule für Schüler ohne entsprechende Grundkenntnisse unmöglich

Wien (OTS) - „Die Vorstellungen der Bildungsministerin rund um eine digitale Bildungsstrategie haben mit der Realität des Schulalltags nichts zu tun“, hält der freiheitliche Bildungssprecher NAbg. Wendelin Mölzer fest. In einer Presseaussendung präsentierte die Bildungsministerin ihr Konzept der „Schule 4.0 – jetzt wird’s digital“, wonach Schüler bereits ab der Volksschule eine digitale Grundausbildung erhalten sollen.

„Die Umsetzung der Pläne der Bildungsministerin wird wohl schon daran scheitern, dass ein Großteil der Schüler der Unterrichtssprache Deutsch nicht mächtig ist oder nicht sinnerfassend lesen kann“, so Mözer. Eine derartige Strategie vorzuschlagen ohne die notwendigen Voraussetzungen mitzudenken stellt für Mölzer reine Wahlkampftaktik dar. „Abgesehen davon, dass Schüler aufgrund der nicht vorhandenen Sprachkompetenzen und des fehlenden Basiswissens dem Inhalt der digitalen Bildung wohl kaum folgen werden können, fehlt es den meisten Schulen außerdem an den nötigen technischen Voraussetzungen dafür“, meint Mölzer, für den die Strategie „Schule 4.0“ nicht ausreichend durchdacht erscheint.

„Die Bildungsministerin wäre gut beraten sich die tatsächlichen Herausforderungen im Schulalltag vor Augen zu führen und mehr Wert auf die Basisbildung zu legen. Denn wer nicht lesen und schreiben kann wird sich auch im digitalen Zeitalter nicht zurecht finden können“, so Mölzer.

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