FPÖ: Belakowitsch-Jenewein: Wartezeiten bei Nuklearmedizin völlig inakzeptabel!

Unser Gesundheitswesen braucht keine ideologischen Experimente. Wir benötigen praxis- und patientennahe Einrichtungen, die den benötigten Bedarf abdecken!

Wien (OTS) - "Dem Aufschrei der Ärztekammer ist inhaltlich völlig beizupflichten. Die extrem langen Wartezeiten bei nuklearmedizinischen Untersuchungen – bei Schilddrüsenpatienten bis zu einem Jahr – sind völlig inakzeptabel. Alleine die Tatsache, dass die Bundeshauptstadt mit rund 1,8 Millionen Einwohnern keine einzige nuklearmedizinische Kassenpraxis aufweist, zeigt eindringlich, wo es tatsächlich krankt. Bemerkenswert ist dabei, dass wir im Zuge der politischen Debatte der letzten Jahre zwar laufend über Primärversorgungszentren diskutieren, die drängendsten Probleme jedoch nicht angegangen werden, so heute die Vorsitzende des parlamentarischen Gesundheitsausschusses und Gesundheitssprecherin der FPÖ", NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein.

Bemerkenswert sei in diesem Zusammenhang, dass erst gestern die Eckpunkte der freihändig vergebenen 600.000 Euro Studie des Sozialministers bekannt geworden sind, die sich jedoch in keiner Weise mit den Versorgungsengpässen auseinander setzt. "Das ehemalige Institut des Neoliberalen Anthony Giddens hat auch vermutlich wenig Interesse an den Sorgen der österreichischen Patienten. Der 'London School of Economics' geht es hauptsächlich darum, dass die Rechnung für die von Stöger in Auftrag gegebene Studie rasches bezahlt wird. Den politischen Auftrag, nämlich die Empfehlung zur Einführung einer Maschinensteuer, hat man ja offenbar wunschgemäß erfüllt", so Belakowitsch-Jenewein.

Die FPÖ fordert einmal mehr ein ‚Zurück an den Start‘ bei der Gesundheitsreform, eine Stärkung des niedergelassenen Bereiches und ein Ende der ideologisch motivierten Primärversorgungszentren. "Das jüngste Beispiel bei den Engpässen der Nuklearmedizin zeige deutlich, dass unser Gesundheitssystem zwar Regeln und politische Vorgaben benötige, dass diese jedoch mit Sicherheit nicht am DDR-System orientiert sein können", so Belakowitsch-Jenewein.

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