NEOS Wien ad Otto-Wagner-Areal: Über 400.000 Euro für ein Konzept, das niemand verwendet

Beate Meinl-Reisinger: „Noch immer keine Pläne für die Nachnutzung. NEOS-Anfrage deckt auf“

Wien (OTS) - „Nach so vielen Jahren hat die rot-grüne Stadtregierung noch immer kein Nachnutzungskonzept für das kulturhistorisch so wertvolle Ensemble am Otto-Wagner-Areal. Vier Jahre nach Ende des Mediationsverfahrens und drei Jahre nach der Beauftragung der Wiener Standortentwicklung GmbH (WSE) für die Entwicklung eines entsprechenden Konzepts, steht die Stadt Wien anscheinend nach wie vor mit leeren Händen da. Das Konzept, das seit Dezember 2016 den beiden Stadträtinnen Vassilakou und Frauenberger vorliegt, soll nun unveröffentlicht wieder in der Schublade verschwinden“, ärgert sich NEOS Wien Klubobfrau Beate Meinl-Reisinger. Gekostet hat dieses Konzept satte 405.405,60 Euro brutto, dazu kommen 139.376,00 Euro für Kommunikationsmaßnahmen, wie die schriftliche Anfrage von NEOS ergab. „Das sind Gesamtkosten von über einer halben Million Euro und trotzdem steht man jetzt wieder bei null. So darf weder mit dem Steuergeld der Wienerinnen und Wiener noch mit dem wunderschönen Jugendstilensemble umgegangen werden“, fordert Meinl-Reisinger.

Im Mai wurde von den Stadträtinnen Vassilakou und Frauenberger zudem verkündet, dass eine Kooperation mit der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) für die Nachnutzung des Areals als Uni-Standort angestrebt werde. „Daraus ist bis heute leider nichts geworden, wie wir aufgrund der Beantwortung unserer Anfrage feststellen mussten. Eine Beauftragung der BIG hat bislang nicht stattgefunden – auch das war wohl eine leere Ankündigung. Hier haben wir leider einen weiteren Beweis dafür, dass die rot-grüne Stadtregierung völlig stillsteht, dass man zögert und zaudert und letztlich massiv Steuergeld verschwendet“, stellt die Klubobfrau fest.

Das Otto-Wagner-Areal verdient einen umfassenden Nachnutzungsplan, durch den das gesamte Gebiet einer breiten Öffentlichkeit zugänglich bleibt und als Lebens-, Arbeits- und Erholungsraum zu Gute kommt. NEOS Wien hat bereits ein umfassendes Konzept vorgelegt, um das Areal erfolgreich zu beleben: als Schul- und Universitätscampus, als Kulturstandort, als Standort für Medizin – Rehab – Therapie, für spezielle Wohnformen und Betriebe wie z.B. Start-Ups. „Wir stehen der Stadtregierung hier jedenfalls gerne beratend zur Seite“, schließt Meinl-Reisinger. 

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